ACEA: Jeder Fünfte entscheidet sich für ein Hybridmodell

Zahlen fürs dritte Quartal

ACEA: Jeder Fünfte entscheidet sich für ein Hybridmodell
Der Yaris Cross ist der Neuling unter den Toyota-Hybriden © Toyota

Europaweit haben sich im dritten Quartal fast 21 Prozent der Autofahrer für ein Hybrid-Auto entschieden. Bei reinen E-Autos liegt der Anteil bei 9,8 Prozent.

Wie der europäischen Herstellerverband ACEA an diesem Freitag in Brüssel mitteilte, hat insbesondere die Nachfrage nach reinen Hybridfahrzeugen in den vergangenen drei Monaten stark zugenommen.


Mit fast einer halben Million abgesetzten Fahrzeuge bleiben sie bei den alternativen Antrieben der beliebteste Antrieb. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum kommen sie mit einem Anteil von 20,7 Prozent auf einen Zuwachs von 31,5 Prozent.

Beliebtheit von Diesel nimmt weiter ab

Damit waren sie deutlich beliebter als reine Dieselfahrzeuge, die im dritten Quartal auf einen Anteil von 17,6 Prozent (-11,2 Prozent) kommen. Der Diesel kam von Juli bis September auf nur noch auf 381.473 Neuzulassungen. Benziner machen bei den Neuzulassungen 39,5 Prozent aus. Ihr Anteil an den Neuzulassungen sank im Vergleich zu 2020 um 35,1 Prozent auf 855.476 Fahrzeuge.

Der Mitsubishi Outlander PHEV ist in Europa stark nachfragt. Foto: Mitsubishi

Die reinen Elektroautos (BEV) und Plug-in-Hybride kommen auf einen Anteil von 9,8 Prozent beziehungsweise 9,1 Prozent. Dabei stieg die Nachfrage nach BEVs in der EU um 56,7 Prozent auf 212.582 Einheiten, so der ACEA. Die Nachfrage nach PHEVs legte um 42,6 Prozent auf 197.300 Neuzulassungen zu.

E-Autos mit dreistelligen Zuwächsen

Die vier wichtigsten EU-Märkte konnten angesichts von teils hohen Kaufprämien bei den BEVS teils zweistellige oder sogar dreistellige Zuwächse erzielen. In Italien waren es 122 Prozent, in Deutschland 62,7 Prozent, in Frankreich 34,6 Prozent und in Spanien 21,8 Prozent. Bei den PHEVs gab es bei den vier wichtigsten Märkten in Italien Zuwächse um 130,6 Prozent. Dahinter folgt Spanien (+87,5 Prozent), Frankreich (+49,5 Prozent) und Deutschland (+37,5 Prozent).

Das Interesse an Erdgasfahrzeugen nimmt unterdessen unvermindert ab. Deren Verkäufe gingen im dritten Quartal um fast 49 Prozent zurück. So ging allein in Italien, dem größten europäischen Markt für Erdgasfahrzeuge die Nachfrage allein um 39 Prozent zurück.

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