3. August 2017

Halbjahreszahlen präsentiert Zulieferer ZF steigert Umsatz und Marge

ZF-Chef Stefan Sommer.
ZF-Chef Stefan Sommer. © ZF

Der Zulieferer ZF hat das erste Halbjahr mit einem Zuwachs bei Umsatz und Gewinn beendet. Der Konzern will seine Anstrengungen bei der Elektromobilität und dem autonomen Fahren beschleunigen.




Der Friedrichshafener Zulieferer ZF befindet sich auf Erfolgskurs. Im ersten Halbjahr konnte das Unternehmen seinen Umsatz um 2,7 Prozent auf 18,3 Milliarden Euro steigern und das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) auf 1,2 Milliarden Euro um 100 Millionen Euro verbessern, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Die bereinigte EBIT-Marge stieg auf 6,6 Prozent (Vorjahr 6,3 Prozent).


Umsatz von über 36 Milliarden Euro erwartet

„Trotz hoher Aufwendungen für Forschung und Entwicklung wie für Elektromobilität und autonomes Fahren konnten wir die Marge weiter verbessern“, sagte Finanzvorstand Konstantin Sauer. Seine Schulden aus der Übernahme von TRW hätte man um 684 Millionen Euro auf 7,6 Milliarden Euro reduziert, teilte das Unternehmen weiter mit.

Wie ZF-Chef Stefan Sommer sagte, hätte der Konzern im ersten Halbjahr stark in die Zukunft investiert und wolle seine Initiativen bei der Elektromobilität und dem autonomen Fahren rasch beschleunigen. „Unsere verbesserte Marge und der solide Cash Flow helfen uns dabei ebenso wie einige neue Kooperationen, mit denen wir unser Technologie-Portfolio abrunden.“

So hatte ZF zuletzt nicht nur einer Partnerschaft mit Faurecia sondern auch mit Hella geschlossen. Für das weitere Geschäftsjahr geht ZF von einer stabilen Geschäftsentwicklung aus. Man erwarte eine Rendite von mehr als sechs Prozent. „Der Umsatz wird für das Gesamtjahr 2017 über 36 Milliarden Euro liegen“, so Sauer. (AG/FM)



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