22. März 2016

Nach Übernahme von TRW Autozulieferer ZF steigert Gewinn um 45 Prozent

ZF-Chef Stefan Sommer präsentierte Rekordzahlen.
ZF-Chef Stefan Sommer präsentierte Rekordzahlen. © dpa

Der Autozulieferer ZF hat nach der Übernahme von TRW sein Geschäft signifikant verbessert. So stieg der Gewinn auf 1,6 Milliarden Euro – ein Zuwachs von 45 Prozent. Vorstandschef Sommer sprach dann auch von einem herausragenden Jahr.




Der Autozulieferer ZF aus Friedrichshafen hat im Vorjahr einen satten Gewinn- und Umsatzsprung verzeichnet, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. So stieg nach der Übernahme des US-Konkurrenten TRW der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) im vergangenen Jahr um 45 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro an. Rasant entwickelte sich auch der Umsatz: er klettert auf 29,2 Milliarden Euro (2014: 18,4 Milliarden). Doch der Vorjahresvergleich ist diesmal schwierig, weil seit Mitte Mai 2015 die TRW-Zahlen in die Bilanz einfließen. Auf die Amerikaner entfielen in dem guten halben Jahr Erlöse von 8,9 Milliarden Euro.


Sommer spricht von herausragendem Jahr

Die ZF-Geschäfte in Nordamerika und Asien liefen zuletzt stark, in Südamerika schwach. Vor dem Hintergrund dieser Zahlen sprach ZF-Chef Stefan Sommer auch von einem „herausragenden Jahr für unser Unternehmen“. Wie Sommer hinzufügte, hätte ZF im abgelaufenen Geschäftsjahr die Weichen für eine „nachhaltig erfolgreiche Zukunft gestellt“.

ZF-Aufsischtsratschef Giogio Behr lobte die Arbeit von Sommer. „Insbesondere mit dem Kauf von TRW hat er ZF zusammen mit seinen Vorstandskollegen nachhaltig weiterentwickelt und als Innovations- und Kostenführer in der Automobilzulieferbranche aufgestellt.“ Der Autozulieferer geht für dieses Jahr von einem Umsatz von 35 und 36 Milliarden aus. Mittelfristig rechnen die Friedrichshafener mit einem durchschnittlichen Wachstum von sieben Prozent. (AG/FM)



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