11. Januar 2017

Zwei Achsen als Basis ZF stellt intelligente Plattform für Elektroautos

ZF liefert eine Plattform für Elektroautos
ZF liefert eine Plattform für Elektroautos © ZF

Wieso gleich ein ganzes Auto bauen. Zulieferer ZF hat auf der North American International Auto Show in Detroit eine fahrbereite Plattform für Elektroautos vorgestellt, die je nach Gusto mit den Karosseriebauten bestückt werden kann.




Zulieferer ZF stellt auf der Auto Show in Detroit eine fahrbereite Plattform für Elektroautos vor. Das sogenannte Intelligent Rolling Chassis (IRC) soll Karosseriebauern als flexible Basis für die Entwicklung urbaner E-Mobile dienen. Vorgegeben sind lediglich die Achsen und der dort integrierte Antrieb; Fahrzeugabmessungen, Aufbauten und Innenraum können individuell gewählt werden.

„Allein durch Bits und Bytes fährt, lenkt und bremst noch kein Fahrzeug. Die Mobilität der Zukunft wird daher weiterhin auf mechanischen Systemen basieren – aber versehen mit künstlicher Intelligenz und umfassend vernetzt“, sagt Stefan Sommer, Vorstandsvorsitzender der ZF Friedrichshafen AG. „Im Verbund agierende, intelligente mechanische Systeme formen in unserem Intelligent Rolling Chassis eine flexible Plattform für unterschiedlichste Fahrzeugkonzepte von etablierten und neuen Mobilitätsanbietern.“


Vorderräder lassen sich um nahezu 90 Grad einschlagen

Die Vorderräder lassen sich beim IRC um nahezu 90 Grad einschlagen, was für eine enorme Wendigkeit im Stadtverkehr sorgen dürfte. Als Kunden hat der Zulieferer nicht nur die klassischen Pkw-Hersteller, sondern auch etablierte sowie neue Mobilitätsdienstleister im Blick, die Fahrzeuge für den Personen- und Warentransport in der Stadt entwickeln wollen.

Auch für den Innenraum bietet der Zulieferer Lösungen an und vernetzt zum einen aktive und passive Sicherheitssysteme miteinander. Für das automatisierte Fahren fungieren ein tastenlos interaktives Ein-Speichen-Lenkrad oder aktive Gurtsysteme, die als Mensch-Maschine-Schnittstellen (HMI) agieren, wie ZF mitteilte. (AG/SP-X)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Automessen



Mehr aus dem Ressort

Der Aspark Owl erreicht in zwei Sekunden Tempo 100
Elektro-Renner aus JapanAspark Owl: Die silbernen Eulen sind munter

Der Aspark Owl bewirbt sich auf der IAA um den Titel des schönsten Autos der Messe. Nur 30 finanziell stark besetzte Autofahrer kommen in den Genuss der superschnellen Beschleunigung.


Ferrari hat den Portofino auf der IAA enthüllt
Nachfolger des California TFerrari Portofino: Zwischen 488 und Lusso

Ferrari hat auf der IAA das neue GT-Cabrio präsentiert. Der Portofino musste dabei ein paar Kilogramm abspecken, um die Agilität des Vorgängers zu übertrumpfen.


Audi bringt einen heckgetriebenen R8 in Kleinserie
Auf 999 Exemplare limitiertAudi R8 RWS: Für puristische Allrad-Gegner

Audi bringt eine neue Variante des R8 auf den Markt. Der RWS ist vor allem für diejenigen Anhänger des Purismus gedacht, die einem Allrad-Sportwagen skeptisch gegenüber stehen.