Darauf müssen Autofahrer im Winter achten

So vermeiden Sie Bußgelder

Ohne Winterreifen wird es im Winter problematisch.
Ohne Winterreifen wird es im Winter problematisch. © Dekra

Dass man im Winter mit Winterreifen unterwegs sein sollte, sollte mittlerweile bekannt sein. Doch welche Pflichten haben Autofahrer sonst noch? Beispielsweise sollten sie nicht mit vereisten Scheiben herumfahren.

Der Winter bringt nicht nur Unannehmlichkeiten mit sich in Form von vereisten Scheiben und glatten Straßen, sondern auch spezielle Bußgelder, wenn man typische Winterpflichten ignoriert. Deshalb sollte man sie besser kennen und befolgen.

Die Straßenverkehrsordnung schreibt für Pkw der Witterung entsprechende Reifen vor, die so genannte „situative Winterreifenpflicht“. Wer bei winterlichen Wetterverhältnissen – Glätte, Eis oder Schnee - mit Sommerreifen unterwegs ist, muss mit einem Bußgeld von 60 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Teurer wird es, wenn jemand behindert oder gefährdet wird oder es sogar zu einem Unfall kommt. Dann ist übrigens auch der Versicherungsschutz gefährdet.

Scheiben vom Eis befreien

Wer mit nur einem freigekratzten Guckloch erwischt wird, zahlt ebenfalls, mindestens 10 Euro. Es müssen alle Scheiben freigekratzt werden, so dass die Sicht nicht mehr behindert wird. Ebenso muss man vor dem Start Scheinwerfer, Blinker und Rückleuchten von Schnee befreien. Und auch vom Dach muss die weiße Pracht entfernt werden, sonst drohen 25 Euro Bußgeld.

Wer schon einmal hinter einem Auto mit massig Schnee auf dem Dach hergefahren ist, weiß, warum das sinnvoll ist. Ein Schnäppchen ist hingegen das Fahren mit verschneitem Kennzeichen: das kostet lediglich 5 Euro.

Zu den winterspezifischen Verkehrssünden zählt auch das Warmlaufenlassen des Motors im Stand. Dafür werden 10 Euro fällig. Wer bei Sichtbehinderung durch Schnee vergisst, das Abblendlicht einzuschalten, zahlt ebenfalls: Außerorts 60 Euro, zudem kommt ein Punkt in Flensburg hinzu. Weitere Informationen zu möglichen Strafen finden Sie im
Bußgeldkatalog der Autogazette. (AG/SP-X)

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch den redaktionellen Teil des Magazins electrified (Print und Online).