1. März 2012

Absatzplus von 42,5 Prozent VW in USA mit bestem Februar seit 1973

Der VW Jetta legt in den USA kräftig zu.
Der VW Jetta legt in den USA kräftig zu. © VW

Europas größter Autobauer VW hat seinen Absatz in den USA im Vormonat um über 42 Prozent gesteigert. Es ist das beste Februar-Ergebnis seit 1973.


Auf dem wichtigen US-Markt hat der Wolfsburger Autobauer Volkswagen im Februar seinen Absatz kräftig steigern können. Wie das Unternehmen am Freitag in Herndon im US-Bundesstaat Virginia mitteilte, wurden im Vormonat insgesamt 30.577 Fahrzeugen abgesetzt. Das entspricht einem Zuwachs von 42,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Für Europas größten Autobauer ist dies zugleich das beste Februar-Ergebnis seit 1973. Besonders beliebt bei den US-Kunden war unter anderem der VW Passat mit 8189 Einheiten. Mit diesen Verkaufszahlen konnte der Passat sein bestes Monatsergebnis seit dem August 2001 erzielen.

Der Bestseller im Modellangebot der Wolfsburger ist der Jetta, für den sich im zurückliegenden Monat 11.694 Kunden entschieden, ein Zuwachs von 11,4 Prozent. Für den Jetta ist es zugleich der beste Februar der Geschichte.

Die USA waren bislang der wunde Punkt bei Volkswagens Ambitionen, zum Weltmarktführer aufzusteigen. Trotz der jüngsten Erfolge kommen die Wolfsburger von den Stückzahlen her indes nicht an die örtlichen Platzhirsche heran. Selbst wenn man die Premiumtochter Audi hinzurechnet, klafft eine große Lücke. Allerdings konnte VW den Abstand zuletzt immer mehr verringern.

Der zweitgrößte US-Autobauer Ford wurde im gleichen Zeitraum 179.100 Autos los, ein Zuwachs von 14 Prozent. Der drittgrößte US-Autobauer Chrysler kam samt Tochtermarken auf 133.500 verkaufte Fahrzeuge und konnte damit um 40 Prozent zulegen. (AG/dpa)


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