21. Mai 2017

Studie am Wörthersee VW Up macht auf GTI

VW pimpt den Up
VW pimpt den Up © VW

Sportliche Studien sind beim GTI-Treffen am Wörthersee Tradition. Doch die sportliche Variante des VW Up wird im kommenden Jahr sogar ganz real vom Band laufen.




1976 brachte VW mit dem ersten Golf GTI einen echten Sportwagenschreck auf den Markt. Der nur 810 Kilo schwere und 110 PS starke Golf könnte nun einen Nachfolger finden, der seiner würdig ist. 2018 soll der Up als GTI erhältlich sein. Beim alljährlichen Tuning- und Golf-GTI-Treffen am Wörthersee zeigen die Wolfsburger nun eine „Studie“, die wohl ohne große Änderungen nächstes Jahr in Serie gehen wird.

Unter der Haube steckt ein Dreizylinder-Turbo mit 1,0 Liter Hubraum und 85 kW/115 PS. Das Drehmoment liegt bei 200 Newtonmetern. In 8,8 Sekunden rennt der 997 Kilo schwere Up auf Tempo 100, Schluss ist erst bei 197 km/h. Zu den fahrdynamisch wichtigen Komponenten zählen außerdem eine größere Bremse aus dem Marken-Bruder Polo, 17 Zoll große Leichtmetallfelgen sowie ein Sportfahrwerk mit 1,5 Zentimetern mehr Tiefgang.


Karomuster ein Muss

Optisch trimmt VW den Up mit schwarzen Doppel-Seitenstreifen, einer roten Zierleiste im Kühlergrill, einem mattschwarzen Diffusor sowie kleinen Spoilern an Front und Heck auf GTI. Im Innenraum gibt es das traditionelle Karo-Muster auf den Sitzen sowie GTI-Intarsien auf Schaltknauf, Lenkrad und Einstiegsleisten.

Preise für den als Zwei- und Viertürer erhältlichen Kleinst-Sportwagen gibt es noch nicht. Das Basismodell dürfte um die 18.000 Euro kosten und so etwas teurer sein als der Renault Twingo GT mit 80 kW/110 PS und einem Leergewicht von 1001 Kilogramm für 15.590 Euro. (SP-X)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Tuning



Mehr zur Marke VW

Zeit läuft abVW-Schummel-Diesel: Ohne Umrüstung droht Stilllegung

In Deutschland sind 2,6 Millionen Autobesitzer vom Dieselskandal bei VW betroffen. Doch nicht alle haben ihr Auto umrüsten lassen. Nun könnte ihnen die Stilllegung drohen.


Basis für den DieselskandalDeutsche Autohersteller unter Kartellverdacht

Das Unheil für deutsche Autobauer wird erweitert. VW und Co. sollen sich samt Zulieferern laut einem Medienbericht abgesprochen haben - auch der Dieselskandal könnte so begonnen haben.


Audi rüstet 850.000 Einheiten umVW-Chef Müller setzt sich für Diesel ein

Volkswagen-Chef Matthias Müller glaubt an eine Zukunft des Dieselmotors. Derweil liefert Audi ein Software-Update für 850.000 Fahrzeuge mit Sechs- und Achtzylinder-TDI.



Mehr aus dem Ressort

Alpina stellt dem B5 Biturbo einen Diesel zur Seite
Sechszylinder mit 800 NewtonmeternAlpina D5 S: Power gegen Diesel-Diskussion

Abseits der Diskussionen um die Zukunft des Dieselmotors rüstet Alpina den Selbstzünder des 5er BMW auf. Der aufgepeppte D5 S fährt auch jenseits der 250 Stundenkilometer weiter.


Der Volvo XC60 T8 Polestar erreicht nach 5,2 Sekunden Tempo 100
Leistungssteigerung um 14 PSVolvo XC60 T8 als Polestar-Variante

Volvo wird den neuen XC60 auch in einer Polestar-Version anbieten. Dank der Leistungssteigerung kommt der Plugin-Hybrid T8 dann auf eine Systemleistung über 421 PS.


Dodge zieht die Höllenkatze in die Breite
Bodykit für MusclecarDodge Challenger Hellcat geht in die Breite

Dodge verbreitert den schon von vorn herein nicht schmalen Challenger Hellcat. Dafür passen nun noch breitere Sportreifen auf die Felgen des Musclecars