12. April 2017

Nach erstem Quartal im Minus Volkswagen-Pkw auf Erholungskurs

Der Tiguan sorgte vor allem in China für Wachstum
Der Tiguan sorgte vor allem in China für Wachstum © VW

Die Volkswagen-Kernmarke hat im März ihre Auslieferungen steigern können. Nach den ersten drei Monaten des neuen Jahres bleiben die Wolfsburger aber noch im roten Bereich.




Volkswagen-Pkw hat im März den Erholungskurs eingeschlagen. Im dritten Monat des Jahres steigerte die Kernmarke die weltweiten Auslieferungen um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf 557.400 Fahrzeuge, wie VW mitteilte.

Allerdings liegt VW nach dem ersten Quartal noch mit 1,3 Prozent unter dem Strich. Konnten im Vorjahreszeitraum noch 1.495.500 Fahrzeuge abgesetzt werden, waren es in diesem Jahr 1.440.900 Einheiten.


Tiguan L sorgt für Schwung in China

Im stärksten Einzelmarkt China sorgte die Einführung des Tiguan L für zusätzlichen Schwung. Im Reich der Mitte stiegen die Zulassungen um 3,6 Prozent, liegen nach drei Monaten und 695.600 Verkäufen mit 3,8 Prozent im Minus. Auch in Europa und dem Heimatmarkt ergeben sich ähnliche Tendenzen. Ein guter März konnte das aufgestaute Minus noch nicht ausgleichen.

Anders sieht es in den USA aus. In den Staaten erreichte die Golf-Familie einen neuen Monatsrekord, der zum Wachstum von 2,7 Prozent bei 27.600 Fahrzeugen beitrug. Auch nach dem ersten Quartal liegt VW mit 10,1 Prozent im Plus. Allerdings waren die Zahlen im Vorjahreszeitraum stark von der Diesel-Affäre belastet.

Erholung in Südamerika

Hoffnung besteht auf dem südamerikanischen Markt. Hier wurde im März eine Steigerung von 19,1 Prozent bei 38.500 verkauften Einheiten erzielt. 99.700 Verkäufe in den ersten beiden Monaten stehen für ein Wachstum über 12,8 Prozent. Besonders die beiden Hauptmärkte Brasilien (+16,2 Prozent) und Argentinien (+19,3 Prozent) waren im März der Grund für diese Entwicklung. (AG/TF)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Unternehmen



Mehr zur Marke VW

Studie am WörtherseeVW Up macht auf GTI

Sportliche Studien sind beim GTI-Treffen am Wörthersee Tradition. Doch die sportliche Variante des VW Up wird im kommenden Jahr sogar ganz real vom Band laufen.


Für Fahrzeuge mit Dreiliter-MotorUS-Richter stimmt Vergleich im Dieselskandal zu

Bundesrichter Charles Breyer hat dem Vergleich für die rund 80.000 vom Dieselskandal in den USA betroffenen Fahrzeuge mit Dreiliter-Motor zugestimmt. Damit ist der VW-Konzern bei der Aufarbeitung des Dieselskandals einen wichtigen Schritt vorangekommen.


Probleme mit dem LichtVW ruft in China mehr als eine halbe Million Fahrzeuge zurück

VW und der chinesische Partner FAW müssen im Reich der Mitte 577 590 Fahrzeuge in die Werkstätten beordern. Den Modellen des Golf und Sagitar macht hohe Luftfeuchtigkeit zu schaffen.



Mehr aus dem Ressort

Pro Fahrer rund 900 EuroUber: Millionen-Nachzahlung an Fahrer

Uber muss nach den Fahrern in Philadelphia auch die New Yorker Fahrer richtig entlohnen. Neben den Millionenzahlungen muss sich der Fahrdienstvermittler noch mit Vorwürfen der Diskriminierung und Sexismus stellen.


Der Jeep Grand Cherokee ist ins Visier der Ermittler geraten
Aktie sackt abUS-Justiz verklagt auch Fiat Chrysler wegen Abgas-Betrugs

Nach Volkswagen droht nun auch Fiat Chrysler in den USA eine Milliardenstrafe wegen Manipulationen mit Abschalteinrichtungen. Betroffen sind aber sehr viel weniger Fahrzeuge von Jeep und Ram als beim deutschen Hersteller.


Die Daimler-Zentrale in Stuttgart
Verdacht auf Abgas-BetrugStaatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt bei Daimler

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat mehrere Standorte bei Daimler durchsucht. Die Ermittlungen richten sich gegen bekannte und unbekannte Mitarbeiter wegen des Verdachtes auf Manipulationen bei der Abgasnachbehandlung.