Gläserne Manufaktur wird für E-Golf-Produktion umgebaut

20 Millionen Euro Investition

In Dresden wird der E-Golf von VW gebaut. © dpa

In Dresden wird die Gläserne Manufaktur für die Produktion des Elektro-Golf umgebaut. Volkswagen investiert dafür 20 Millionen Euro. Produziert sollen pro Tag 35 Fahrzeuge.

Der Umbau der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen in Dresden für die Produktion des neuen E-Golfs läuft. «Die Montage wird derzeit komplett neu ausgerichtet», erklärte Kai Siedlatzek, Finanzchef von Volkswagen Sachsen, am Montag. Anfang Januar soll die Produktion der Vorserien-Modelle anlaufen, im April rollen die ersten Kundenfahrzeuge vom Band. Beliefert werde vor allem der europäische Markt.

Pro Tag 35 E-Golfs

Die ersten Bestellungen gebe es bereits. Produziert werden zunächst 35 E-Golfs pro Tag, rund 300 Mitarbeiter nehmen dafür am Standort wieder ihre Arbeit auf. Am Montag wurde das erste lackierte Vorserienauto in die Montage geschickt, um die Abläufe zu testen.

Der Umbau, in den laut Unternehmen rund 20 Millionen Euro fließen, sieht unter anderem eine flexible Montage für verschiedene Modelle vor. Die Produktionsbänder aus Holz, auf denen einst die Luxuslimousine Phaeton montiert wurde, werden erneuert. Im März 2016 lief in der Gläserner Manufaktur wegen sinkender Verkaufszahlen der letzte Phaeton vom Band.

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch den redaktionellen Teil des Magazins electrified (Print und Online).