6. Mai 2017

Probleme mit Batterieladung VW ruft in Brasilien über 54.000 Fahrzeuge zurück

In Brasilien muss der VW Up in die Werkstatt.
In Brasilien muss der VW Up in die Werkstatt. © VW

Volkswagen muss in Brasilien mehr als 54.000 Fahrzeuge zurückrufen. Bei acht Modellen kann es zu Problemen mit einer zu geringen Batterieladung kommen. In der Folge kann es zu Motorproblemen kommen.




Wegen technischer Probleme ruft Volkswagen in Brasilien 54.170 Neuwagen zurück. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, gehe es um acht Modelle (unter anderem Gol, Fox, Up), die zwischen März 2016 und Januar diesen Jahres produziert worden sind. Dabei geht es um Probleme mit einer unzureichend geladenen Autobatterie, was zu Pannen und Motorproblemen führen kann.


Reparatur dauert drei Stunden

Der Generator, der Energie für die Batterie erzeugt, könne nicht richtig funktionieren, so der Autobauer. Der Austausch dieses Bauteils soll maximal drei Stunden dauern, wie der Hersteller sagte. Brasilien ist der wichtigste Absatzmarkt für Volkswagen in Südamerika, der Konzern betreibt mit über 20000 Mitarbeitern in dem Land vier Fertigungsstätten. (dpa)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Unternehmen



Mehr zur Marke VW

Basis für den DieselskandalDeutsche Autohersteller unter Kartellverdacht

Das Unheil für deutsche Autobauer wird erweitert. VW und Co. sollen sich samt Zulieferern laut einem Medienbericht abgesprochen haben - auch der Dieselskandal könnte so begonnen haben.


Audi rüstet 850.000 Einheiten umVW-Chef Müller setzt sich für Diesel ein

Volkswagen-Chef Matthias Müller glaubt an eine Zukunft des Dieselmotors. Derweil liefert Audi ein Software-Update für 850.000 Fahrzeuge mit Sechs- und Achtzylinder-TDI.


China mit VerlustenVW nach erstem Halbjahr mit leichtem Zuwachs

Der VW-Konzern konnte im ersten Halbjahr des Jahres seine weltweiten Auslieferungen leicht steigern. Mit knapp 5,2 Millionen Fahrzeugen legt man um 0,8 Prozent zu.



Mehr aus dem Ressort

Bundesverbraucherminister Heiko Maas
Hersteller sollen für Schäden aufkommenMaas wirbt für Klagemöglichkeiten geschädigter Kunden

Heiko Maas wirbt für neue Klagemöglichkeiten der Verbraucher bei Massenanfällen wie beim Diesel-Skandal. Auch beim Kraftfahrtbundesamt sollte ein Verbraucherbeirat isntalliert werden, sagte der Bundesverbraucherminister.


Alexander Dobrindt neu Aufmacher dpa
Vor dem «Diesel-Gipfel» Dobrindt: Millionen-Fonds für umweltfreundliche Mobilität

Alexander Dobrindt will einen Fonds in dreistelliger Millionenhöhe für eine umweltfreundliche Mobilität in den Städten einrichten. Die Autohersteller sollen sich dabei an den Kosten beteiligen.


Schaeffler Zulieferer
Förderung der E-MobilitätSchaeffler und Brose verstärken Standorte in China

Schaeffler und Brose forcieren ihre Geschäfte mit der Elektromobilität in China. Die Autozulieferer sehen das Reich der Mitte als Leitmarkt der E-Mobilität an.