Neuer VW Amarok macht sich fit für den Wettbewerb

Pick-Up wird überarbeitet

Der VW Amarok wird nach sechs Jahren aufgehübscht.
Der VW Amarok wird nach sechs Jahren aufgehübscht. © VW

Die Nutzfahrzeugsparte von Volkswagen hat den Amarok aufgehübscht. Sechs Jahre nach seiner Markteinführung präsentiert sich der Pick-Up nach der Modellüberarbeitung deutlich ansehnlicher.

Sechs Jahre nach seiner Markteinführung hat die Nutzfahrzeugsparte von Volkswagen den Amarok einer Modellüberarbeitung unterzogen. Dazu gehört eine Front im Pkw-Stil, ein hübscherer Innenraum und ein V6-Diesel. Der Marktstart des neuen Amaroks, zu dem VW Nutzfahrzeuge in den kommenden Woche mehr mitteilen will, dürfte im Spätsommer sein.

Wie die nun veröffentlichte Skizzen zeigen, verfügt das Pick-Up über eine selbstbewusstere Front, die an die SUV-Modelle Tiguan und Touareg erinnert. Dazu kommt ein komplett überarbeiteter Innenraum mit neuem Instrumententräger. Auch dort orientiert sich der neue VW Amarok an den Cockpits aus dem Pkw-Bereich.

Starke Wettbewerber

Denn nicht zuletzt soll der aufgewertete Amarok künftig neben Gewerbetreibenden auch SUV-Fahrer ansprechen. Dabei könnte auch ein neuer V6-Diesel helfen, der die bislang ausschließlich vierzylindrige Motorenpalette ergänzt.
Ein Grund für das recht aufwendige Facelift dürfte der wachsende Druck der Konkurrenz sein.

Mit Nissan Navara, Ford Ranger und Mitsubishi L200 sind drei starke Wettbewerber gerade in neuer Generation aufgelegt worden. Zudem drängen mit Fiat Fullback sowie den Navara-Ablegern von Mercedes und Renault in Kürze weitere Modelle auf den Markt. Vor diesem Hintergrund kommt die Modellüberarbeitung gerade zur rechten Zeit, damit sich der Amarok in diesem umkämpften Wettbewerbsumfeld Marktanteile sichern kann. (AG/SP-X)

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch den redaktionellen Teil des Magazins electrified (Print und Online).