9. März 2012

Plus 15 Prozent VW steigert Absatz im Februar deutlich

Produktion des VW Golf im Werk iN Wolfsburg.
Produktion des VW Golf im Werk iN Wolfsburg. © dpa

Der VW-Konzern hat beim Absatz im Februar deutlich zulegen können. Die weltweiten Auslieferungen stiegen um knapp über 15 Prozent.




Europas größter Autobauer VW konnte im Februar beim Absatz deutlich zulegen und legte mit 642.300 Verkäufen ein Wachstum von 15,1 Prozent hin, wie das Unternehmen am Freitag in Wolfsburg mitteilte.

In den ersten beiden Monaten des Jahres konnten die Wolfsburger im Vergleich zum Vorjahreszeitraum die Auslieferungen mit 1,29 Millionen Einheiten um 7,7 Prozent steigern. „Mit der deutlich positiven Performance des Konzerns sind wir sehr zufrieden. Trotz dieser erfreulichen Entwicklung bleiben wir in den nächsten Monaten weiterhin aufmerksam und beobachten die Märkte“, sagte VW-Konzernvertriebsvorstand Christian Klingler. Das Augenmerk gelte dabei besonders Westeuropa.


Zweistelliges Wachstum in China

In Europa konnte der VW-Konzern bis Februar 532.700 Einheiten absetzen, was einem moderaten Zuwachs von 1,3 Prozent entspricht. Während in West-Europa ohne Berücksichtigung Deutschlands der Absatz mit 281.200 Fahrzeugen der Absatz mit sieben Prozent im Minus liegt, konnte VW auf seinem Heimatmarkt 162.300 Fahrzeuge (Plus 3,2 Prozent) an Kunden übergeben. In Zentral- und Osteuropa stiegen die Auslieferungen mit 89.200 Einheiten um über 34 Prozent.

Auf dem größten Einzelmarkt China konnte VW mit 397.400 Einheiten ein Wachstum von 13,4 Prozent verbuchen. Positiv
verliefen die Verkäufe für VW auch in den USA,
wo sich 76.000 Kunden (Plus 36,5 Prozent) für ein Fahrzeug des Konzerns entschieden (55.700; +36,5 Prozent) Auslieferungen. (AG/FM)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Unternehmen



Mehr zur Marke VW

Nach Milliarden-VergleichVW legt Streit mit seinen US-Vertragshändlern bei

Der Streit zwischen Volkswagen und seinen vom Abgasskandal geschädigten Händlern ist beendet. Gekostet hat das den Autobauer 1,1 Milliarden Euro. Der Vergleich bedarf indes noch der Zustimmung des zuständigen Richters.


Elektro-Studie I.D.VW schafft eigene Identitäten

VW gibt auf dem Autosalon in Paris erste Ausblicke auf die angekündigte Elektroflotte. Aus der Studie I.D: wird spätestens in vier Jahren der erste elektrische Vertreter in die Serie geschickt.


Nach Medienbericht Ex-VW-Chef Winterkorn soll Abgasmanipulation gedeckt haben

Ex-VW-Chef Martin Winterkorn soll nach einem Medienbericht die Abgasmanipulationen gedeckt haben. Aus VW-Kreisen verlautete indes, dass es keine konkreten Hinweise gäbe.



Mehr aus dem Ressort

Stefan Knirsch verlässt die Audi AG
Massive Belastungen im VW-Abgas-SkandalEntwicklungsvorstand Knirsch verlässt Audi

Nach einem dreiviertel Jahr legt Stefan Knirsch seinen Posten als Audi-Technikvorstand nieder. Die Ermittlungen im Zuge des VW-Abgas-Skandals sollen den 50-Jährigen massiv belasten.


Virtuelles Cockpit bei Audi
Car-to-Car-KommunikationHere bietet Datenaustausch für vernetzte Fahrzeuge

Der Kartendienstanbieter Here setzt auf den Austausch von Daten zwischen vernetzten Fahrzeugen von Audi, BMW und Mercedes. Aber auch andere Hersteller sollen Informationen zu Staus, Unfällen und Wetterbedingungen kommen.


Audi-Chef Rupert Stadler
Im Zuge des Abgas-SkandalsKein konkreter Verdacht gegen Audi-Chef Stadler

Die im Zuge des VW-Abgas-Skandals eingesetzten Ermittler der US-Kanzlei Jones Day hegen keinen konkreten Verdacht auf Mitwisserschaft gegen Audi-Chef Rupert Stadler. Dagegen soll der gerade neu eingesetzte Entwicklungschef schon in der Thematik involviert gewesen sein.