Volvo ermöglicht Skypen während der Fahrt

Als Audio-Teilnahme

Volvo ermöglicht die Teilnahme an Skype-Konferenzen
Volvo ermöglicht die Teilnahme an Skype-Konferenzen © Volvo

Volvo installiert „Skype for Business“ von Microsoft in die 90er-Baureihe. Damit ermöglichen die Schweden die Teilnahme an Konferenzen – allerdings noch ohne Video-Signal.

Volvo bringt den Fahrern der 90er-Familie den Büroalltag näher. Der schwedische Autohersteller wird im Laufe des Jahres „Skype for Business" in der Baureihe anbieten, mit dem die Teilnahme an Konferenzen ermöglicht wird.

„Skype for Business" ist ein weiterer wichtiger Schritt in unserem Konnektivitäts- und Kommunikations-Angebot im Fahrzeug. Gerade bei den kommenden autonom fahrenden Automobilen sehen wir eine große Zukunft für flexible Arbeitstools, die es den Menschen ermöglichen werden, weniger Zeit im Büro zu verbringen. Dies ist nun ein erster Schritt auf dem Weg zu einer komplett neuen Art und Weise, wie wir künftig die Zeit im Auto nutzen werden", so Anders Tylman-Mikiewicz, Vice President für Consumer Connectivity Services bei der Volvo Car Group.

Video-Teilnahme noch nicht möglich

Allerdings müssen die Teilnehmer mit den Worten des Autofahrers vorlieb nehmen. Die Teilnahme an Video-Besprechungen oder die Ansicht von Präsentationen ist hingegen noch nicht möglich, teilte Volvo mit.

Per Click auf dem großen Display können sich die Autofahrer dann bei der angezeigten Konferenz anmelden und teilnehmen. Zudem wird im Laufe des Jahres ein „over the air"-Update angeboten werden, welches während der Fahrt über die Verbindung mit dem Smartphone oder im heimischen WLAN problemlos geladen und installiert werden kann.

„Wir bei Volvo arbeiten schon seit langem an der Kommunikation im Auto und aus ihm heraus; von integrierten Headsets in den 80er- und frühen 90er-Jahren bis zu unseren Bluetooth basierten Hands-free-Funktionen haben wir früh verstanden, wie wichtig es ist, unseren Kunden unterwegs das Leben zu erleichtern. Dabei legen wir unseren Fokus immer darauf, maximale Sicherheit zu gewährleisten und den Fahrer so wenig wie möglich vom Verkehrsgeschehen abzulenken", ergänzt Anders Tylman-Mikiewicz. (AG/TF)

Vorheriger ArtikelMazda6: Japaner mit europäischem Anstrich
Nächster ArtikelVerkehrstote 2016: Historischer Tiefstand
Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam noch das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit Beginn 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.