Volvo führt per Magnet zum Ziel

Auf dem Weg zum autonomen Fahren

Per Magnet wird das Auto geortet und gesteuert.
Per Magnet wird das Auto geortet und gesteuert. © Volvo

Volvo testet gemeinsam mit der schwedischen Verkehrsbehörde autonomes Fahren per Magnetsteuerung. Das Verfahren soll wesentlich genauer vollzogen werden als per GPS.

Magnete in der Fahrbahn sollen künftig die Positionsbestimmung von Autos erleichtern. Die vor allem für autonom fahrende Pkw gedachte Technik hat Volvo nun in Schweden gemeinsam mit der nationalen Verkehrsbehörde getestet.

Test im normalen Verkehr folgt

Die unter dem Asphalt eingelassenen Magnete erschaffen ein magnetisches Feld, das auf passierende Fahrzeuge reagiert und deren Position und Bewegung registriert. Die Daten können dann an Bord des Autos genutzt werden. Gegenüber der üblichen Ortsbestimmung per Satellit soll die Magnet-Methode deutlich präziser sein und lediglich Abweichungen von zehn Zentimetern zulassen. Zudem funktioniert die Technik auch bei schlechtem Wetter oder in Tunneln.

Die Magnetsensoren in der Straße haben aber noch weitere Vorteile. Sie könnten künftig Helfen, Unfälle durch Verlassen der Spur zu verhindern oder die Verengung von Fahrspuren ermöglichen. So ließen sich Straßen effizienter auslasten.

Angaben zur Serienreife macht Volvo jedoch noch nicht. Der erste Test auf einer 100 Meter langen, abgesperrten Strecke, soll jedoch erfolgreich gewesen sein. Im nächsten Schritt soll im normalen Verkehr getestet werden. (SP-X)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.