Finger weg vom Auto: Staus über Staus

Reisewelle in Deutschland

Staus sind am Wochenende an der Tagesordnung.
Staus sind am Wochenende an der Tagesordnung. © dpa

Deutschland hat Ferien und auf den Autobahnen wird es an diesem Wochenende hoch hergehen. Der ADAC rät deshalb allen Autofahrern, ihr Auto möglichst stehen zu lassen.

Autofahrer müssen an diesem Wochenende starke Nerven aufbringen: Es herrscht bundesweit nicht nur dichter Verkehr, sondern es muss auch mit einer Vielzahl von Staus gerechnet werden. Denn mit dem Ferienstart in Bayern und Baden-Württemberg sind nun Urlauber aus allen Bundesländern auf den Autobahnen unterwegs. Wer kann, der sollte deshalb am Dienstag oder Mittwoch in den Urlaub starten, denn hier herrscht erfahrungsgemäß weniger Verkehr.

Wie der Automobilclub mitteilte, herrscht an allen Samstagen im Juli und August auf den meisten deutschen Autobahnen von 7 bis 20 Uhr ein erweitertes Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen. Doch nicht nur in Deutschland ist mit Staus zu rechnen, sondern auch im benachbarten Ausland sowie in Italien und auf dem Weg nach Kroatien. Besonders auf diesen Strecken kann es laut der ADAC-Stauprognose voll werden.
Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee

A 1 Köln – Dortmund – Bremen – Hamburg – Puttgarden
A 2 Dortmund – Hannover – Braunschweig
A 1 /A 7/A 23 /A 24 Großraum Hamburg
A 3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Nürnberg – Passau
A 4 Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Dresden
A 5 Hattenbacher Dreieck – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
A 7 Hamburg – Flensburg
A 7 Hamburg – Hannover – Kassel – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
A 9 Berlin – Nürnberg – München
A 10 Berliner Ring
A 11 Berlin – Dreieck Uckermark
A 19 Dreieck Wittstock/Dosse – Rostock
A 24 Berliner Ring – Dreieck Wittstock/Dosse
A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
A 72 Hof – Leipzig
A 81 Stuttgart – Singen
A 93 Inntaldreieck – Kufstein
A 95 /B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
A 96 München – Lindau
A 99 Umfahrung München

Wer sich im Vorfeld seiner Reise oder währenddessen über das Verkehrsgeschehen auf den deutschen Autobahnen informieren will, sollte den Staumelder der Autogazette nutzen. Er funktioniert natürlich auch auf dem Smartphone. (AG)

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch den redaktionellen Teil des Magazins electrified (Print und Online).