Wissmann bleibt VDA-Präsident

Für weitere zwei Jahre

VDA-Präsident Matthias Wissmann
VDA-Präsident Matthias Wissmann © dpa

Matthias Wissmann wird den Verband der Automobilindustrie auch die kommenden zwei Jahre anführen. Der frühere Bundesverkehrsminister wird auf der Mitgliederversammlung im November bestätigt.

VDA-Chef Matthias Wissmann bleibt für weitere zwei Jahre an der Spitze des einflussreichen Auto-Branchenverbands. Ein VDA-Sprecher bestätigte am Mittwoch in Berlin einen entsprechenden Bericht von «manager-magazin.de».

Der Vertrag von Wissmann solle bis 2018 verlängert werden. Darauf habe sich der VDA-Vorstand geeinigt, sagte der Sprecher. Beschlossen werden solle dies formal im Rahmen der Mitgliederversammlung im November.

Wissmann einer der einflussreichsten Lobbyisten

Wissmann ist seit 2007 Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Der gut vernetzte frühere Bundesverkehrsminister ist einer der einflussreichsten Lobbyisten in Berlin.

Die Autoindustrie ist derzeit vor allem wegen geschönter Abgaswerte unter Druck. Außerdem vollzieht sich derzeit ein Umbruch in der Branche mit alternativen Antrieben wie dem Elektromotor sowie immer mehr Internet im Fahrzeug. (dpa)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam noch das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit Beginn 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.