21. September 2010

Größter chinesischer Autohersteller SAIC an General Motors interessiert

©

Der geplante Börsengang von General Motors hat Begehrlichkeiten geweckt. So denkt ein langjähriger Kooperationspartner aus China über einen Einstieg beim einstmals weltweit größten Autoherstellers nach.




Der größte chinesische Autobauer Shanghai Automotive Industries (SAIC) ist möglicherweise an einer Beteiligung an General Motors interessiert. Das "Wall Street Journal" berichtete am Dienstag, SAIC habe noch keine Entscheidung getroffen, aber sein Interesse an dem geplanten Börsengang des größten US-Autokonzerns bekundet. Das Unternehmen baut bereits seit den 90er Jahren Autos mit General Motors in China. Auch Volkswagen kooperiert auf dem inzwischen größten Automarkt der Welt mit SAIC.


Politische Widerstände erwartet

Bei der Rettung von General Motors mit rund 50 Milliarden US-Dollar hatte die amerikanische Regierung vor einem Jahr knapp 61 Prozent an dem Autokonzern übernommen, will sich aber schrittweise zurückziehen. Eine größere chinesische Beteiligung an dem amerikanischen Autobauer könnte allerdings auf politische Widerstände in den USA stoßen. (dpa)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Unternehmen



Mehr aus dem Ressort

Gegen PSA Peugeot Citroen wird ermittelt
Verdacht der VerbrauchertäuschungFranzösische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen PSA

Die französische Justiz strengt nun auch Ermittlungen gegen PSA Peugeot Citroen wegen möglicher Täuschungen bei Abgaswerten an. Die künftige Opel-Mutter bestreitet Manipulationen.


BMW R 1200 GS Rallye
Zweistelliger Zuwachs im MärzBMW Motorrad steigert Absatz deutlich

Die Motorradsparte von BMW befindet sich auf Wachstumskurs. Die Münchner konnten im März die weltweiten Auslieferungen um fast elf Prozent steigern. Einen neuen Bestwert gab es auch im ersten Quartal.


Dieter Trzaska, Chef von Lada-Deutschland
Beschwerlicher Weg zum neuen Image«Lada wird immer Lada bleiben»

Lada will mit einem neuen Image nicht nur Förster und Gewerbetreibende in Deutschland erreichen. Im Gegensatz zur Stiefschwester Dacia bemüht sich die russische Marke dabei um Eigenständigkeit gegenüber den Anteilseignern der Renault-Nissan-Allianz.