Saab «Weiter auf gutem Weg»
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- Saab-Logo © Foto: dpa
Bei Saab glaubt man weiter an ein gutes Ende der nun schon seit Wochen andauernden Turbulenzen. Es wird weiter mit potenziellen Investoren verhandelt.
Der schwedische Autohersteller Saab sieht seine Existenz durch eine Insolvenz der bisherigen Muttergesellschaft General Motors (GM) nicht gefährdet. Eine Unternehmenssprecherin sagte am Mittwoch im Stockholmer Rundfunksender SR, die Bemühungen um einen Verkauf an andere Eigner würden davon nicht beeinflusst und seien «auf einem sehr guten Weg.»
GM ist Saabs größter Schuldner
Das seit Anfang des Jahres von einem Insolvenzverwalter geleitete Unternehmen hatte in den letzten Wochen mehrfach erklärt, man verhandele mit drei Kaufinteressenten. Deren Identität ist bisher öffentlich nicht bekannt. Optimistisch äußerte sich auch der Saab- Betriebsratsvorsitzende Paul Akerlund: «Ich glaube, wir werden eine Lösung mit neuem Eigner in den kommenden Monaten finden.»
Saab beschäftigt gut 4.000 Mitarbeiter und hat seit dem Einstieg von GM in den 90er Jahren fast immer Verluste eingefahren. Bisher ist der von der Insolvenz bedrohte US-Mutterkonzern mit Forderungen über neun Milliarden Kronen (845 Mio. Euro) der mit Abstand wichtigste Gläubiger von Saab. (dpa)
