Donnerstag, 17.05.2012 - 10:27 Uhr
21. September 2009

10.000 Arbeitsplätze gefährdet Forster verteidigt Stellenabbau bei Opel

Carl-Peter Forster
Carl-Peter Forster © Foto: dpa

Bei Opel in Rüsselsheim laufen die Verhandlungen mit Magna und den Arbeitnehmervertretern zum Stellenabbau. Aufsichtsratschef Carl-Peter Forster hat die Restrukturierung als alternativlos bezeichnet.


Opel-Aufsichtsratschef Carl-Peter Forster hat den geplanten Abbau von mehr als 10.000 Stellen in Europa verteidigt. «Wir haben immer gesagt, dass wir angesichts der massiven Krise, in der sich die Autoindustrie bewegt, restrukturieren müssen, um langfristig wettbewerbsfähig zu sein», sagte der designierte NewOpel- Chef am Montag in Rüsselsheim. Wo genau wie viele Arbeitsplätze wegfallen, soll in den am Vormittag in Rüsselsheim begonnenen Gesprächen zwischen Magna , Opel und dem europäischen Betriebsrat geklärt werden. Ziel sei, den Abbau so sozialverträglich wie möglich zu gestalten, sagte Forster.

Betriebsrat lehnt Planungen ab

Die Arbeitnehmervertreter lehnen bisher die Planungen des neuen Investors Magna ab, wonach in Deutschland 4.500 der gut 25.000 Stellen wegfallen sollen. Forster rechnet dennoch mit einer baldigen Einigung und einer Vertragsunterzeichnung bis Anfang Oktober. «Wir wollen die Verhandlungen sehr schnell zu einem Abschluss bringen. Wir sind alle sehr daran interessiert, diese Diskussion nicht zu lange zu führen. (dpa)


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