Toyota erhöht Mirai-Produktion deutlich

Stufenweiser Ausbau

Die hohe Nachfrage nach dem Mirai hat Toyota überrascht.
Die hohe Nachfrage nach dem Mirai hat Toyota überrascht. © Toyota

Der seit Dezember erhältliche Mirai entwickelt sich besser als erwartet. Toyota verdreifacht deshalb die Produktion des Brennstoffzellenautos in den kommenden zwei Jahren.

Toyota erhöht aufgrund der höher als erwarteten Nachfrage die Produktion des Mirai. Für das seit Mitte Dezember in Japan erhältliche Brennstoffzellenauto sind bereits knapp 1500 Bestellungen eingegangen. Der Hersteller selbst hatte lediglich mit 400 Einheiten für 2015 gerechnet. Dabei macht sich auch der hohe Privatkundenanteil bemerkbar. Immerhin 40 Prozent privater Haushalte haben ein Fahrzeug bestellt, das lediglich Wasserdampf ausstößt.

Ziel 2017: 3000 Toyota Mirai im Jahr

Für das laufende Jahr hat Toyota deshalb die Produktion auf 700 Einheiten angesetzt, im kommenden Jahr sollen dann schon 2000 Fahrzeuge vom Band rollen, 2017 weitere 1000 Einheiten mehr.

Nach Deutschland kommt der Mirai – das japanische Wort für Zukunft – im September 2015. Der Preis für das erste Serienmodell mit Brennstoffzellenantrieb startet bei 78.540 Euro. Hinderlich für den Markt in Deutschland ist die fast fehlende Infrastruktur mit nur wenigen Wasserstofftankstellen.

In Japan ist die Infrastruktur schon weiter. Dort wird der Mirai für sieben Millionen Yen angeboten, umgerechnet rund 52.500 Euro. In den USA kostet das Auto aufgrund von staatlichen Subventionen gar nur 36.000 Euro. (AG/TF)