Toyota C-HR: Mut beim Design

Mini-SUV der Japaner

Toyota notierte einen rückläufigen Gewinn
Toyota notierte einen rückläufigen Gewinn © Toyota

Es geht doch. Toyota zeigt bei seinem Mini-SUV C-HR etwas, was man bei den Japanern nur selten sieht: Mut beim Design. Natürlich wird es den kleinen Bruder des RAV4 auch mit Hybridantrieb geben.

Toyota wagt beim Design wieder etwas. Das neue Mini-SUV C-HR geht nun mit auffällig zerklüfteter Karosserie an den Start und soll jüngere Kundschaft locken. Als zeitgemäßes Zusatz-Argument gibt es neben einem konventionellen Benziner auch einen Hybridantrieb. Auf den Markt kommt der kleine Bruder des RAV4 Anfang 2017 zu Preisen ab 21.990 Euro.

Der 4,36 Meter lange C-HR ist dezidiert auffällig gestaltet. Die zerklüftete Front, das zum Heck in abfallende Dach und die stark konturierten Seitenflächen hätte man bisher höchstens von der Premiumtochter Lexus erwartet. Auch das Cockpit mit dem asymmetrischen Zentralbildschirm setzt für die Marke ungewöhnlich eigensinnige Akzente.

116 PS in Basisversion

Das Mini-SUV verfügt in der Basisversion über einen 85 kW/116 PS starken 1,2-Liter-Turbobenziner, der mit Front- oder Allradantrieb kombinierbar ist. Alternativ ist ein Hybridantrieb zu haben. Die Kombination aus einem 1,8-Liter-Benziner und einem 53 kW/72 PS starken Elektromotor kommt zusammen auf 100 kW/122 PS. Den Verbrauch dieser Variante gibt der Hersteller mit 3,8 Litern an, der Preis beträgt 27.390 Euro.

Bei beiden Antriebsvarianten hat der Kunde die Wahl zwischen vier Ausstattungslinien. Das bereits recht umfassende Basisniveau „C-HR“ bietet unter anderem Klimaanlage, DAB-Radio, Lederlenkrad und 17-Zoll-Leichtmetallfelgen. Zu den interessanten Extras zählen darüber hinaus Zweifarb-Metalliclack, LED-Scheinwerfer und eine JBL-Soundanlage. (SP-X)

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch den redaktionellen Teil des Magazins electrified (Print und Online).