8. März 2017

Sechste Generation des Kleinwagens Suzuki Swift trotz Hüftgold mit neuer Plattform-Diät

Der Suzuki Swift fährt in die sechste Generation
Der Suzuki Swift fährt in die sechste Generation © SP-X

Suzuki feiert in Genf die Einführung der sechsten Generation des Swift. Der auf neuer Plattform kreierte Kleinwagen ist zwar breiter geworden, hat dabei aber mächtig abgespeckt.




33 Jahre rollt der Suzuki Swift mittlerweile über europäische Straßen. Auf dem Autosalon in Genf feiern die Japaner nun die Europapremiere der sechsten Generation. Dabei ist der Kleinwagen in der Länge um einen Zentimeter geschrumpft, in der Höhe um drei Zentimeter. Dafür legte der Swift in der Breite um vier Zentimeter zu.

Das Hüftgold, das dem Swift zugleich einen kompakteren Auftritt verschafft, wirkt sich allerdings nicht auf das Gewicht aus. Im Gegenteil: Dank der neuen Plattform Heartect hat der Kleine gleich 120 überschüssige Kilos verloren und rutscht unter das Gewicht von einer Tonne auf 915 Kilogramm.

Verbunden mit dem Gewichtsverlust dank der hochfesten, aber gleichzeitig leichten Unterbodenstruktur, ist eine höhere Crashsicherheit gewährleistet. Zudem wurde die Aerodynamik verbessert, was zu einem ebenso verbesserten Kraftstoffverbrauch führt.


Auch Innenraum neu gestaltet

Dank einer neuen Frontgestaltung unterscheidet sich die sechste Auflage vom Vorgängermodell. Die Seitenlinie dagegen weist die Gene der ab Mai abgelegten Generation auf.

Der Innenraum ist nun mit einem sieben Zoll großen Touchscreen besetzt, der neben Bluetooth auch Smartphone-Anbindung samt Apple CarPlay und Android Auto bietet. Abgesenkte Sitze ermöglichen den Insassen mehr Kopffreiheit, 25 Prozent mehr Kofferraumvolumen bei 265 Litern mehr Platz für Gepäck.

Assistenzsysteme an Bord des Suzuki Swift

Die Seitenlinie des Suzuki Swift hat sich nicht großartig verändert
Die Seitenlinie des Suzuki Swift hat sich nicht großartig verändert © SP-X

Auch bei Assistenzsystemen haben die Japaner nicht gegeizt. So befindet sich eine aktive Bremsunterstützung samt Notbremssystem an Bord. Auch ein adaptiver Tempomat ist an Bord, in diesem Segment noch recht selten. Hinzu kommen Müdigkeitserkennung und Spurhaltewarnsystem sowie ein Fernlichtassistent.

Bei den Motoren kommen die mittlerweile von Baleno oder Ignis bekannten Aggregate zum Einsatz. Neben dem 1,2-Liter-Dualjet mit 66 kW/90 PS steht der 82 kW/111 PS starke 1,0 Boosterjet mit Direkteinspritzung zur Verfügung, der mit dem Mild Hybrid System SHVS kombiniert werden kann. Dagegen kann der 1,2 Liter-Benziner mit Allrad kombiniert werden. Preise nannte der Hersteller noch nicht. (AG/TF)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Automessen



Mehr zur Marke Suzuki

Turbo statt SaugerSuzuki Swift macht anders Sport

Suzuki hat auf der IAA den neuen Swift Sport präsentiert. Beim agilen Ableger des Kleinwagen-Bestsellers hat sich nicht nur die Optik optimiert, auch die Leistungskraft ist dank zahlreicher Änderungen angestiegen.


Premiere auf IAANeuer Suzuki Swift kommt als Sportversion

Suzuki wird vom Swift auch wieder eine Sportversion anbieten. Der Kleinwagen der Japaner wird dann wohl 140 PS leisten.


Fragen an den Autopapst im Juli 2017

Probleme mit dem Auto? Der Motor springt nicht an? Sie wissen nicht mehr weiter? Kein Problem! Autopapst Andreas Kessler hilft Ihnen weiter. Heute geht es um einen Suzuki.



Mehr aus dem Ressort

Toyota-Vizepräsident Didier Leroy präsentiert die Studie Concept-i
Tokyo Motor ShowTokio steht unter Strom

Auf der Tokyo Motor Show präsentieren die Hersteller vor allem Elektrostudien und Mobilität für alle. Allerdings feiert auch ein in Deutschland in der Kritik stehender Antrieb Premiere im Land der aufgehenden Sonne.


Mazda zeigt auf der Messe in Tokio erste Ausblicke auf den neuen Mazda3
Auf der Tokyo Motor ShowVorboten beim Mazda-Heimspiel

Mazda ebnet auf der Heimmesse in Tokio der Zukunft den Weg. Die Japaner stellen eine neue Motorengeneration vor sowie erste Aussichten auf die neue Kompaktklasse.


Toyota präsentiert die Studie Tj Cruiser
Studie Tj CruiserToyota mixt SUV und Transporter

Toyota präsentiert auf der Automesse in Tokio den Tj Cruiser. Die Studie ist eine Kreuzung ehemaliger Hummer-Modelle mit dem schon lange abgelegten Urban Cruiser.