8. Mai 2017

Bioethanol-Verbrauch steigt Super E10 bleibt Stiefkind

Super E10 wird von deutschen Autofahrern weitgehend gemieden
Super E10 wird von deutschen Autofahrern weitgehend gemieden © BDBe

Die Akzeptanz von Super E10 sinkt bei den deutschen Autofahrern weiterhin. Sechs Jahre nach der Einführung des stärker ethanolhaltigen Kraftstoffes fiel die Quote um einen weiteren Prozentpunkt.




Super E10 hat sich auch sechs Jahre nach seiner Einführung in Deutschland nicht durchgesetzt. Im vergangenen Jahr ist der Anteil des stärker ethanolhaltigen Ottokraftstoffs am Benzinmarkt um einen Prozentpunkt auf 12,6 Prozent gesunken.

Insgesamt wurden laut dem Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) knapp 2,3 Millionen Tonnen getankt. Zum Vergleich: Konventionelles Super kommt auf gut 15 Millionen Tonnen und einen Marktanteil von rund 83 Prozent.


Trotz des Rückgangs beim E10-Absatz ist der Verbrauch von Bioethanol 2016 um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Grund ist die gestiegene Verwendung von ETBE im Benzin.

Der aus Ethanol und Erdgas gewonnene Stoff wird zur Erhöhung der Klopffestigkeit beigegeben; die Menge des dafür verwendeten Ethanols stieg um 8 Prozent auf knapp 129.000 Tonnen. (SP-X)



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