Wendekreis hängt nicht von Auto-Größe ab

Vergleichstest des ADAC

Die Mercedes E-Klasse hat einen kleineren Wendekreis als der Trezia von Subaru. © Daimler

Große Autos müssen nicht über einen großen Wendekreis verfügen. Zu diesem Ergebnis kam jetzt der ADAC bei einem Vergleichstest von 500 Fahrzeugen.

Große Autos müssen nicht unbedingt einen entsprechend großen Wendekreis haben. Dass Fahrzeuge der oberen Mittelklasse oder der Oberklasse sich unter Umständen handlicher manövrieren lassen als mancher Kleinwagen, hat der ADAC jetzt in einem Vergleichstest von 500 Fahrzeugen herausgefunden.

Subaru Trezia unterliegt E-Klasse

Dabei benötigte der Kleinstwagen Toyota iQ mit 8,45 Meter zwar den geringsten Raum für eine 360-Grad-Drehung. Doch der Subaru Trezia, ein Kleinwagen, wies mit 11,58 Meter einen um 63 Zentimeter größeren Wendekreis auf als das E-Klasse Coupé von Mercedes. Und der Kleinwagen Renault Wind benötigte 11 Meter für die Drehung, das Kompakt-SUV Skoda Yeti dagegen 10,53 Meter. Den größten Wendekreis mit 13,08 Metern maßen die Tester beim Fiat Scudo Kombi, einem über dem Hochdachkombi Doblò angesiedelter Van.

Der Wendekreis eines Autos hängt zum einen vom Radstand ab, also dem Abstand zwischen Vorder- und Hinterachse. Außerdem ist entscheidend, wie eng die Radhäuser sind und wie weit sich die Vorderräder einschlagen lassen. Die Daten für die Wendekreise der Testautos hat der ADAC jeweils am äußersten Punkt der Fahrzeuge gemessen. (dpa/tmn)

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur gelernt. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.