Staus vorprogrammiert: Urlauber treffen auf Heimkehrer

Geduld gefragt

Am kommenden Wochenende drohen wieder viele Staus
Am kommenden Wochenende drohen wieder viele Staus © dpa

Die Staugefahr wird sich am kommenden Wochenende noch einmal potenzieren. Auch wenn in einigen Bundesländern die Sommerferien enden, machen sich immer noch viele Urlauber auf in Richtung Süden.

Am Wochenende vom 18. bis 20. August müssen Autofahrer viel Geduld aufbringen. Die Staus in Richtung Heimat werden noch etwas länger als am vergangenen Wochenende, teilt der ADAC mit. Sowohl in Nordrhein-Westfalen als auch den nördlichen Bundesländern sowie in der Mitte der Niederlande, in Norwegen, Schweden, Liechtenstein und der Schweiz enden die Sommerferien. So treffen Rückkehrer auf die Reisenden, deren Urlaub erst jetzt beginnt. Laut dem Verkehrsclub wird es sowohl in Richtung Süden als auch auf den klassischen Reiserouten viele Behinderungen geben:

• Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee
• Großräume Hamburg und Köln
• A 1 Köln – Dortmund – Bremen – Hamburg – Puttgarden
• A 3 Passau – Nürnberg – Frankfurt – Köln – Oberhausen
• A 5 Basel – Karlsruhe – Frankfurt – Hattenbacher Dreieck
• A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
• A 7 Flensburg – Hamburg
• A 7 Füssen/Reutte – Ulm – Würzburg – Hannover – Hamburg
• A 8 Salzburg – München – Stuttgart – Karlsruhe
• A 9 München – Nürnberg – Berlin
• A 10 Berliner Ring
• A 11 Dreieck Uckermark – Berlin
• A 19 Rostock – Dreieck Wittstock/Dosse
• A 24 Dreieck Wittstock/Dosse – Dreieck Wittstock/Dosse
• A 45 Aschaffenburg – Gießen – Hagen – Dortmund
• A 61 Ludwigshafen – Koblenz – Mönchengladbach
• A 81 Singen – Stuttgart
• A 93 Kufstein – Inntaldreieck
• A 95 /B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
• A 96 München – Lindau
• A 99 Umfahrung München

Auch im benachbarten Ausland sind die klassischen Strecken stark frequentiert. Zudem sollten Reisende an den Grenzübergängen Geduld aufbringen.

Um Staus zu umfahren, klicken Sie vor Fahrtbeginn auf den Staumelder der Autogazette, der die Staus auf den deutschen Fernstraßen anzeigt und sich alle fünf Minuten aktualisiert. (AG)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam noch das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit Beginn 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.