Staugefahr durch Baustellen und Späturlauber

Demonstrationen in Großstädten

Auch auf der A7 wird mit Staus gerechnet
Auch auf der A7 wird mit Staus gerechnet © dpa

Die großen Reisewellen sind vorüber, doch auch am Wochenende vom 16. bis 18. September bleibt die Staugefahr bestehen – vor allem bei schönem Wetter.

Nach dem Ende der Reisewellen bedingt durch die Sommerferien werden Staus auch am kommenden Wochenende das Bild auf den Autobahnen mitprägen. Vor allem die zahlreichen Autobahnbaustellen werden den fließenden Verkehr zumindest eindämmen, wie der ADAC mitteilte. Hinzu kommen zahlreiche Späturlauber, die die vermeintlich letzten Ausläufer des Sommers noch einmal auswärts genießen möchten. So erwartet der Verkehrsclub Verzögerungen auf den süddeutschen Routen sowie auf den Straßen zur oder von den Küsten:

• Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee
• A 1 Puttgarden – Lübeck – Hamburg – Bremen – Köln
• A 2 Dortmund – Hannover – Berlin
• A 3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Nürnberg – Passau
• A 5 Hattenbacher Dreieck – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
• A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
• A 7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Würzburg – Füssen/Reutte
• A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
• A 9 München – Nürnberg – Berlin
• A 10 Berliner Ring
• A 93 Kufstein – Inntaldreieck
• A 95/ B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
• A 96 München – Lindau
• A 99 Umfahrung München

Am Samstag werden Großdemonstrationen gegen das Freihandelsabkommen TTIP in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart für Behinderungen in und rund um die Großstädte sorgen. Die Demos beginnen in allen Städten um 12 Uhr.

Im benachbarten Ausland sollte mehr Zeit vor allem an den Übergängen von Österreich nach Deutschland einkalkuliert werden. Am stärksten gefährdet sind die drei Autobahnübergänge Suben (A 3 Linz – Passau), Walserberg (A 8 Salzburg – München) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein – Rosenheim).

Um Wartezeiten aus dem Weg zu fahren, klicken Sie vor Fahrtbeginn auf den Staumelder der Autogazette, der alle Staus auf deutschen Fernstraßen anzeigt und der sich alle fünf Minuten aktualisiert. (AG)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete zehn Jahre in einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin. Nebenbei arbeitete er in die Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. In dieser Zeit berichtete er über die Fußball-Nationalelf und war u.a. Berichterstatter von den Olympischen Winterspielen in Salt Lake City,, ehe er ins Autoressort der Autogazette wechselte. Seit Beginn 2018 ist er als freier Journalist tätig.