10. Oktober 2017

22. Wachstumsmonat in Folge Skoda notiert Goldenen September

Der Kodiaq kurbelt die Verkäufe von Skoda an
Der Kodiaq kurbelt die Verkäufe von Skoda an © Skoda

Skoda hat mit dem abgelaufenen September das beste Monatsergebnis in der Unternehmensgeschichte absolviert. Dabei musste die VW-Tochter auf dem größten Einzelmarkt sogar mit Einbußen leben.




Skoda hat mit 112.900 weltweiten Auslieferungen den September als besten Monat in der 122-jährigen Unternehmensgeschichte abgeschlossen. Im 22. Wachstumsmonat in Folge verzeichnete die tschechische VW-Tochter ein Plus von 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

„Im September konnten wir erneut den Rekordabsatz aus dem Vorjahresmonat übertreffen. Diese Entwicklung unterstreicht, dass wir mit unserer SUV-Offensive auf dem richtigen Kurs sind“, sagt Vertriebsvorstand Alain Favey. „Mit dem Kodiaq haben wir im Februar diesen Jahres einen wahren Gamechanger erfolgreich auf den Markt gebracht. Bereits heute bildet das große SUV eine wichtige Säule für die positive Absatzentwicklung unseres Unternehmens. Mit der Einführung des Karoq schlagen wir nun das nächste Kapitel unserer SUV-Offensive auf“, fügt Favey hinzu.


Kodiaq kurbelt Skoda-Verkäufe an

Besonders der Kodiaq sorgte für den Bestwert. Während alle anderen Baureihen im neunten Monat im roten Bereich verblieben, entschieden sich 13.300 SUV-Liebhaber für das jüngste Familienmitglied und distanzierten so den Vorjahresmonatswert von 107.100 um knapp 6000 mehr verkaufte Einheiten.

Diese mehr verkauften Einheiten wurden besonders in den drei europäischen Regionen abgesetzt. So erreichte der Markt in Westeuropa bei 48.500 Auslieferungen ein Plus von 5,8 Prozent nach 45.800 Einheiten im September 2016. In Zentraleuropa betrug das Wachstum 8,1 Prozent bei 16.400 Auslieferungen nach 15.100 Einheiten im letztjährigen September.

Erwartete Einbußen in China

In Osteuropa ohne Russland stiegen die Auslieferungen um 40,8 Prozent von 3100 auf 4400 verkaufte Einheiten. In Russland legten die Auslieferungen um 20,1 Prozent zu. Hier wurden 5800 Fahrzeuge abgesetzt, 1000 mehr als im Vorjahresmonat.

Dagegen verzeichnete Skoda auf dem größten Einzelmarkt ein erwartetes Minus. In China wurden im September 30.600 Modelle ausgeliefert nach 32.000 Fahrzeugen im letzten September. Das Minus über 4,5 Prozent erklärt Skoda mit den laufenden Modellumstellungen von Octavia und Rapid. Der Hersteller geht davon aus, dass sich der Absatz bis zum Jahresende wieder normalisieren werde. (AG/TF)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Unternehmen



Mehr zur Marke Skoda

Im neuen Einstiegs-SUV KaroqSkoda verbindet Connect-Dienste mit Apple Watch

Skoda erweitert nach und nach das Angebot bei seinen Connect-Diensten. Im neuen Einstiegs-SUV Karoq lassen sich Services nun auch per Apple Watch ansteuern.


Allein 15 Millionen in 26 JahrenSkoda feiert 20-millionstes Automobil

Skoda feiert Jubiläum. Im Werk Kvasiny lief das 20-millionste Fahrzeug seit dem Beginn der Automobilproduktion 1905 vom Band.


Parken an fremden OrtenWo ist bloß mein Auto?

Wer kennt das nicht? Man stellt sein Auto in einer fremden Stadt ab oder im Parkhaus, doch dann hat man Probleme, es wiederzufinden. Doch das kann man vermeiden.



Mehr aus dem Ressort

Der Polestar 1 kommt 2019 auf den Markt
Erste Modelle ab 2019Volvo setzt Polestar unter Strom

Volvo elektrisiert seinen sportlichen Ableger Polestar. Mit dem Polestar 1 startet die Tuning-Tochter des schwedischen Autoherstellers in eine elektrische Zukunft. Zwei weitere Modelle stehen bereit.


Daniela Gerd tom Markotten übernimmt die Moovel-Führung von Jörg Lamparter
Lamparter rückt aufChefwechsel bei Daimler-Tochter Moovel

Daniela Gerd tom Markotten folgt im November Jörg Lamparter auf den Chefsessel von Moovel. Der langjährige Chef der Daimler-Tochter übernimmt die Mobility Services des Mutterkonzerns.


Defekte Kabel in der LenksäuleDaimler startet millionenfachen Rückruf

Daimler beordert mehr als eine Million Fahrzeuge verschiedener Baureihen in die Werkstätten. In Deutschland sind mehrere 100.000 Autos betroffen.