22. März 2017

Elf neue Modelle in 2017 Skoda feiert drittes Rekordjahr in Folge

Vor allem mit dem Kodiaq soll es bei Skoda weiter aufwärts gehen
Vor allem mit dem Kodiaq soll es bei Skoda weiter aufwärts gehen © Skoda

Skoda hat auch 2016 mit Bestwerten abgeschlossen. Die für dieses Jahr vorgesehenen Modellneuheiten wie Kodiaq oder Octavia sollen die VW-Tochter zu dem vierten Rekordjahr in Folge führen.




Skoda hat nach 2014 und 2015 den Rekordkurs auch im vergangenen Jahr fortgesetzt. Die tschechische VW-Tochter erzielte Bestwerte bei Auslieferungen, Umsatz und dem operativen Ergebnis.

„Die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2016 haben unsere Erwartungen übertroffen. Das dritte Rekordjahr in Folge belegt den Erfolg unserer nachhaltigen Wachstumsstrategie“, sagte Skoda-Chef Bernhard Maier.


Kodiaq und Octavia als Leuchttürme

So konnte Skoda die Auslieferungen um 6,7 Prozent auf 1.126.500 Fahrzeuge steigern, nachdem 2015 erstmals die Millionenmarke geknackt worden war. Der Umsatz legte um 9,8 Prozent auf 13,7 Milliarden Euro zu, das operative Ergebnis kletterte um 30,8 Prozent auf 1,197 Milliarden Euro.

Auch für 2017 erwarten die Verantwortlichen neue Bestwerte. Neben neuen Modellen sollen die Erschließung neuer Märkte, Segmente und der Digitalisierung rund um das Auto die Zukunft im Zuge der auferlegten Strategie sichern, wie Maier weiter sagte. So sollen in diesem Jahr die bereits Anfang des Monats in den Markt eingeführten Kodiaq und Octavia als Leuchttürme der für dieses Jahr elf geplanten Modellneuheiten den Absatz weiter ankurbeln.

Skoda forciert Wandel zum Mobilitätsanbieter

Langfristig soll besonders die Elektromobilität vorangetrieben werden. „2020 werden wir das erste rein batterieelektrische Skoda-Modell auf den Markt bringen. Eine erste Idee, wie die elektrische Zukunft von Skoda aussehen könnte, werden wir auf der Autoshow in Shanghai präsentieren“, sagte Maier. Die Messe in Shanghai findet in der Woche nach Ostern statt.

Auch wenn das Auto laut Maier der Kern des Angebots bleibe, werde sich die VW-Tochter mit Dienstleistungen vom „reinen Automobilhersteller zum Mobilitätsanbieter“ wandeln. (AG/TF)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Unternehmen



Mehr zur Marke Skoda

Gewisse PannenanfälligkeitZweiter Skoda Superb zeigt Größe

Die bis 2015 gebaute zweite Generation des Skoda Superb gibt sich auch gebraucht voll auf der Höhe. Allerdings bereite manche Motoren der ersten Baujahre einige Sorgen.


Einstiegsversion kommt späterSkoda nennt Preis für neuen Karoq

Skoda hat den Preis des neuen Skoda Karoq bekannt gegeben. Er wird in der Ausstattungsvariante Ambition 24.290 Euro kosten. Die Einstiegsvariante kommt Mitte des Jahres.


Für Vertrauen und Sicherheit Skoda setzt beim Gebrauchtwagenkauf auf Gütesiegel

Skoda will seinen Kunden mehr Sicherheit beim Gebrauchtwagenkauf bieten. Dafür bietet die VW-Tochter mit Skoda Plus nun ein neues Gütesiegel an.



Mehr aus dem Ressort

Laut BundesregierungEU prüft Kartellvorwürfe gegen deutsche Autobauer

Nach Aussagen der Bundesregierung werden die EU-Kartelwächter die Vorwürfe gegen die deutschen Autobauer prüfen. Um Aufklärung wurden die Konzerne von einzelnen Ministerien aber nicht gebeten.


Automarken
Mögliches AutokartellVerbraucherschützer rechnet mit Klagewelle

Klaus Müller erwartet wegen eines möglichen Auto-Kartells eine Klagewelle. Die Kunden hätten deshalb einen zu hohen Preis gezahlt, sagte der Chef des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen.


Statement des Autobauers«Fahrzeuge der BMW Group werden nicht manipuliert»

Es hat gedauert. Doch nun äußert sich auch BMW zum jüngsten Kartellvorwurf. Zugleich weist der Autobauer den Vorwurf der Abgasmanipulation zurück.