5. Mai 2015

Flaggschiff mit zahlreichen Assistenten Skoda Superb mit Sicherheit zum Erfolg

Skoda hat den neuen Superb mit vielen Assistenten ausgestattet. Fotos ▶
Skoda hat den neuen Superb mit vielen Assistenten ausgestattet. © Skoda

Sicherheit steht bei Skoda auf der Prioritätenliste ganz oben. Der neue Superb kann ab dem 13. Juni auch dank des Modularen Querbaukastens des Volkswagen-Konzerns noch einen drauflegen.




Von Thomas Flehmer

Fünf Sterne beim EuroNCAP-Crashtest sind das Markenzeichen von Skoda. Alle Modelle – selbst der kleine Citigo – haben die Höchstwertung in Brüssel geschafft. Ganz klar, dass der ab dem 13. Juni erhältliche neue Skoda Superb demnächst auch mit der Höchstnote ausgezeichnet wird und seinem Vorgänger nachfolgt. „Wir haben technologisch einen gewaltigen Schritt nach vorn gemacht mit dem Modularen Querbaukasten (MQB) des Volkswagen-Konzerns“, sagte Skoda-Chef Winfried Vahland bei der Vorstellung des neuen Flaggschiffs der tschechischen VW-Tochter. Ganz klar, dass bei der Sicherheit ebenso ein weiterer Schritt nach vorn gemacht wurde.


Skoda verdoppelt Torsionssteiffigkeit beim Superb

Bereits bei der passiven Sicherheit wurde die Limousine optimiert. Die Torsionssteifigkeit wurde um 13 Prozent auf 26 Prozent dank des verstärkten Einsatzes von pressgehärteten Bauteilen und höchstfesten Stählen erhöht. „Das ist doppelt so hoch wie beim Vorgänger“, sagte Imelda Labbé, Geschäftsführerin von Skoda Deutschland. Hinzu kommen bis zu neun Airbags.

Bei der aktiven Sicherheit feiert die dritte Generation des Superb dann zahlreiche Premieren in punkto Sicherheit. So kommt erstmals eine Multikollisionsbremse zum Einsatz, die nach einem Unfall das Risiko mindert, dass sich das Fahrzeug führerlos der Gegenfahrbahn oder anderen Fahrzeugen nähert. Ebenfalls erstmalig an Bord ist der Front Assist, der vor einer möglichen Kollision mit dem Vordermann warnt und zugleich eine automatische Teilbremsung einleitet.

Teilautonomes Fahren mit dem Skoda Superb möglich

Der Skoda Superb kann auch selbstständig fahren
Der Skoda Superb kann auch selbstständig fahren © Skoda

Als Erweiterung des Front Assist fungiert die City-Notbremsfunktion, die bis zu einer Geschwindigkeit von 34 km/h selbstständig bremst und somit zwei Fahrzeuge vor einem Unfall bewahrt. Per im Kühlergrill integriertem Radarsensor agieren auch die Adaptive Cruise Control sowie die Geschwindigkeitsregelanlage, die das eigene Fahrzeug immer auf Abstand zum vorausfahrenden Auto hält und per Eingriff in die Motorregelung abbremst oder Gas gibt.

Passend dazu hält der Lane Assist die Spur auf der Autobahn und ermöglicht so ein zumindest zeitweise autonomes Fahren in Zusammenarbeit mit der Adaptive Cruise Control. So kann der Fahrer die Hände vom Lenkrad nehmen, das Auto fährt von allein. Natürlich nur so lange, bis das System den Fahrer wieder dazu auffordert, die Hände wieder ans Lenkrad zu legen. Im Stau allerdings übernimmt der Traffic Jam Assist die gesamte Arbeit und koordiniert beide Systeme bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h miteinander, sodass der Fahrer unbehelligt bleibt. Dieses System kommt nicht nur im Superb, sondern erstmals überhaupt bei Skoda zum Einsatz.

Skoda Superb erkennt fahruntüchtige Fahrer

Der Skoda Superb bremst eigenmächtig
Der Skoda Superb bremst eigenmächtig © Skoda

Mit dem Crew Protect Assist werden die Insassen auf einen bevorstehenden möglichen Unfall vorbereitet. So werden die Sicherheitsgurte gestrafft und zugleich das Elektronische Stabilitätsprogramm auf sensibel geschaltet. Gleichzeitig werden die Seitenscheiben automatisch geschlossen.

Natürlich dürfen der Müdigkeitswarner und der Tote-Winkel-Warner nicht fehlen. Zudem erkennt der so genannte Emergency Assist, ob der Fahrer überhaupt fahrtüchtig ist. Sollte dieses nicht der Fall sein, bremst das Fahrzeug bis zum Stillstand ab. Beim Ausparken erkennt der Superb per Rear Traffic Alert, ob sich Fahrzeuge oder Personen im Querverkehr befinden.

Hohe Anforderungen an den neuen Skoda Superb

Die Verkehrszeichenerkennung bewahrt vor Post von den Polizeipräsidenten der jeweiligen Bundesländer ebenso wie der Geschwindigkeitsbegrenzer. Und das maskierte Fernlicht verhilft dem Fahrer in der Nacht immer zu guter Sicht, ohne dabei den Gegenverkehr zu blenden. Im Gegensatz zum VW Passat, der im letzten Jahr in die neue Generation geführt wurde, haben die Tschechen beim Superb auf den Anhänger-Assistenten, der das Einparken mit einem Anhänger schnell und leicht übernimmt, verzichtet. "Wenn es von den Kunden gewünscht wird, werden wir schnell reagieren können", sagt Vahland. Dem MQB des Volkswagen-Konzerns sei Dank.

Bedingt durch die technische Aufrüstung sieht der Skoda-Chef die Marke Skoda in bewährter Tradition des Mottos der Firmengründer Vaclav Laurin und Vaclav Klement, für die „nur das Beste gut genug für den Kunden“ war. Und der geborene Beckumer setzt neue Anforderungen an die dritte Auflage des Mittelklassefahrzeugs. „Der neue Superb wird alles übertreffen, wofür die Marke Skoda vorher stand.“ Fünf Sterne vom EuroNCAP sind da schon mit integriert.



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