Skoda mit Bestwerten auf dem Weg zum neuen Rekordjahr

Glänzendes Quartal

Große Ambitionen liegen auf dem Skoda Kodiaq
Große Ambitionen liegen auf dem Skoda Kodiaq © Skoda

Skoda befindet sich auf einem guten Weg in Richtung neues Rekordjahr. In den ersten drei Monaten legte die VW-Tochter eine glänzende Grundlage für einen neuen Bestwert.

Skoda hat mit einem Rekordmonat und einem Rekordquartal die Grundlage für einen neuen Jahresbestwert gelegt. In den ersten drei Monaten wurden 283.500 Fahrzeuge verkauft, was einem Wachstum von 2,5 Prozent im Vergleich zum Auftaktquartal 2016 bedeutet.

Hinzu kommt das beste Absatzergebnis eines Monats. So avancierte der März mit 108.500 verkauften Einheiten zum besten Monat in der 122-jährigen Geschichte des Unternehmens. „Skoda hat seinen Wachstumskurs im ersten Quartal erfolgreich fortgesetzt. Damit haben wir eine gute Basis für weiteres Wachstum in den kommenden Monaten geschaffen“, sagte Vertriebsvorstand Werner Eichhorn.

Rückgang in China

In Westeuropa stiegen die Verkäufe im März um 7,9 Prozent auf 53.600 Fahrzeuge, davon allein 17.100 im stärksten europäischen Einzelmarkt Deutschland. In Zentraleuropa beträgt das Wachstum im ersten Quartal 14,9 Prozent bei 52.900 Verkäufen, in Osteuropa ohne Russland sind es 8500 Auslieferungen und ein Plus von glatten neun Prozent. Auf dem schwierigen russischen Markt erzielte die VW-Tochter ein leichtes Plus von 0,7 Prozent bei 4900 Verkäufen im dritten Monat.

Dagegen musste Skoda in China sowohl im März als auch im Quartal Abstriche im zweistelligen Bereich machen. So wurden im März 21.800 Fahrzeuge in Kundenhand gegeben, was einem Minus über 14,8 Prozent entspricht. 75.400 Verkäufen in drei Monaten bedeuten einen Rückgang über 11,4 Prozent. Skoda führt die Entwicklung im Reich der Mitte auf Steuererhöhungen für verschiedene Fahrzeugsegmente zurück und geht davon aus, dass sich die Nachfrage im zweiten Quartal wieder normalisieren wird.

Skoda Octavia schwächelt aufgrund des Facelifts

Auch die Delle bei den Octavia-Verkäufen um 6,3 Prozent hat Skoda aufgrund des Facelifts und der damit verbundenen eingeschränkten Verfügbarkeit mehr als überstanden. In die Bresche sprangen der Superb, Fabia und Rapid, die zum Teil deutliche Zuwächse verzeichneten.

Große Hoffnungen auf Erfolg versprechen sich die Verantwortlichen um Eichhorn vom Kodiaq. "Das Interesse der Kunden an unserem neuen großen SUV ist sehr groß. Bereits 4.700 Fahrzeuge konnten in den ersten Wochen an Kunden übergeben werden." (AG/TF)