Moderne Lichtsysteme sorgen bei Skoda für Weitsicht

Von Bi-Xenon bis AFS

Bei Skoda sorgen moderne Lichtsysteme für gute Sicht.
Bei Skoda sorgen moderne Lichtsysteme für gute Sicht. © Skoda

Moderne Lichtsysteme sorgen bei Dunkelheit nicht nur für eine bessere Sicht. Sie sorgen auch für ein entspannteres und damit sichereres Autofahren. Im Angebot sind diese Technologien nicht nur bei Premiumherstellern, sondern auch bei Volumenherstellern wie beispielsweise Skoda.

Sehen und gesehen werden: Das ist beim Autofahren ein wichtiger Aspekt, vor allem bei Dunkelheit. Doch seien wir ehrlich: Machen Sie sich Gedanken über ein gutes Lichtsystem an Ihrem Fahrzeug? Sollten Sie aber, denn es bringt mehr Sicherheit . Entsprechend bieten die Autobauer eine Vielzahl von Lichtfeatures für ihre Modelle an – und das nicht nur bei den Premium- sondern auch Volumenherstellern.

Audi beispielsweise bietet Matrix-LED-Scheinwerfer mit Laserlicht an. Sie sorgen beim Audi R8 dafür, dass sie nicht nur hochpräzise leuchten, sondern auch über einzeln steuerbare Leuchtdioden verfügen. Durch diese Technologie wird nicht nur ermöglicht, die Fahrbahn gut auszuleuchten, sondern sie bietet auch die Möglichkeit, den Lichtkegel bei entgegenkommenden und vorausfahrenden Fahrzeugen auszublenden. Dennoch leuchtet diese intelligente Lichttechnololgie die umliegenden Bereiche aus, sodass der Fahrer weiter alles Wesentliche im Blick haben kann. Dahinter verbirgt sich ein aufwändiges System mit 50 Fernlicht-LEDs, die in einer Matrix angeordnet sind und sich in Millisekunden der Fahrumgebung anpassen. Das ist eine feine Sache – hat aber mit 3380 Euro auch seinen Preis.

Intelligentes Lichtsystem

Das ist ein Preis, für den sich andere Menschen einen Gebrauchtwagen zulegen. Doch gute Lichtsysteme sind auch günstiger zu haben. Bei der VW-Tochter Skoda beispielsweise: Dort gehören beim Flaggschiff Superb Nebelscheinwerfer mit integriertem Abbiegelicht ab der Ausstattungsvariante Ambition zur Serienausstattung. Auch LED-Rückleuchten sind Serie. Das Abbiegelicht ist bei Skoda ab 10 km/h bis 40 km/h aktiv.

Wer Lust auf Bi-Xenonleuchten mit LED-Tagfahrlicht hat, der muss dafür bei Skoda 1160 Euro bezahlen, wenn er sein Auto in der Ambition-Variante ordert. In der Variante Style und L & K ist es serienmäßig an Bord. Für diesen Preis bekommt der Kunden dann aber zudem noch adaptive Frontscheinwerfer (AFS), ein Lichtsystem mit vollautomatischer und situationsabhängiger Lichtsteuerung für die Stadt-, Überland- und Autobahnfahrt. Im Stadtmodus streut der Lichtkegel der Scheinwerfer die Straße breiter und kürzer als auf der Landstraße aus. Schließlich geht es hierbei auch um die Ausleuchtung von Kreuzungen und Bürgersteigen. Das System ist in diesem Modus zwischen 15 und 50 km/h bereit.



Im Landstraßenmodus funktioniert AFS im Geschwindigkeitsbereich von 50 bis 90 km/h, wobei sich das linke und rechte Scheinwerfermodul in der Grundstellung befinden. Auf der Autobahn geht es um eine lange Ausleuchtung der vor einem liegenden Straße. In diesem Modus schwenkt das linke Modul des Scheinwerfers nach oben und abweichend von der Grundposition nach links. Das rechte Modul wird angehoben. Der dynamische Lichtassistent (maskiertes Dauerfernlicht) gibt es für 990 Euro, darin enthalten ist dann aber auch ein Spurhalte- und Spurwechselassistent ebenso wie ein Ausparkassistent. Das maskierte Dauerfernlicht arbeitet mit der Multifunktionskamera des Fahrzeugs zusammen und erkennt Gegenverkehr und vorausfahrende Fahrzeuge und richtet sein Licht entsprechend auf das Verkehrsgeschehen ein. Wird ein Fahrzeug erkannt, wird das Fernlicht für diesen Bereich ausgeblendet.

Wer einmal derart intelligente Lichtsysteme bei Dunkelheit erlebt hat, der mag sie nicht mehr missen. Sie sorgen für entspannteres und damit sichereres Autofahren. (AG/FM)

Vorheriger ArtikelJaguar F-Type SVR: Schnelle fahraktive Premiere
Nächster ArtikelDeutsche Autobauer bei Brexit in «Bredouille»
Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch den redaktionellen Teil des Magazins electrified (Print und Online).