14. November 2016

Online-Dienste zunächst kostenfrei Skoda Kodiaq fährt vernetzt vor

Skoda vernetzt den Kodiaq
Skoda vernetzt den Kodiaq © Skoda

Skoda gibt dem Kodiaq das neue Konnektivitätsangebot mit auf den Weg. Der Fahrer kann das SUV dabei mit Google Earth durch das Gelände scheuchen oder per Smartphone den Fahrzeugstaus aus der Ferne abrufen.




Skoda vernetzt den Kodiaq. Die tschechische VW-Tochter stattet das neue SUV, das im März in den Markt eingeführt wird, mit mobilen Diensten unter dem Label Skoda Connect aus.

„Mit Skoda Connect stellen wir für unsere Kunden eine digitale Welt zur Verfügung, mit der ihr Fahrerlebnis noch komfortabler und sicherer wird“, sagte Skoda-Vertriebsvorstand Werner Eichhorn.


Realer Verkehrsfluss wird angezeigt

Dabei unterteilt Skoda die Dienste in zwei Kategorien. Die Infotainment Online-Dienste sind in den Fahrzeugen verfügbar, die mit dem Navigationssystem Amundsen oder Columbus ausgestattet sind. Dort können Kraftstoffpreise, Parkplatzinformationen, Nachrichten und Wetter sowie weitere Informationen abgerufen werden.

Höhepunkt des Angebotes ist die Online-Verkehrsinformation, die den realen Verkehrsfluss auf der gewählten Route anzeigt und gegebenenfalls Ausweichrouten vorschlägt. Zudem wird die Strecke per Google Earth und Google Streetview auf dem Monitor anzeigt.

Fernzugriff per Smartphone

Der Skoda Kodiaq wird im März eingeführt
Der Skoda Kodiaq wird im März eingeführt © AG/Mertens

Unabhängig vom an Bord befindlichen Infotainment-System können die so genannten Care Connect-Dienste geordert werden, die bereits ab der Ausstattungslinie Active über eine im Auto installierte SIM-Karte zur Verfügung stehen. Dann ist zum einen der Notruf an Bord, der ab 2017 verpflichtend in allen Neuwagen installiert sein muss. Der Emergency Call wird nach einem Unfall selbstständig ausgelöst oder kann über eine Taste im Dachmodul vom Fahrer oder Beifahrer bedient werden.

Hinzu kann über das Smartphone auf das Fahrzeug zugegriffen werden. Mittels der Skoda Connect App sind Informationen über den Fahrzeugstatus abrufbar. Hier können Tankfüllstand oder Beleuchtung ebenso angezeigt werden wie auch die Informationen, ob der Kodiaq abgeschlossen wurde. Zudem wird die Parkposition des SUV angezeigt. Zudem können die Routen und Strecken auch auf dem heimischen Rechner abgespeichert werden.

Preise für Online-Dienste stehen noch nicht fest

Die Care Connect-Dienste sind im ersten Jahr nach dem Kauf eines neuen Kodiaq kostenfrei. Nach Ablauf des Jahres muss für den Fernzugriff bezaht werden, während die weiteren Care Connect-Dienste weitere 13 Jahre gebührenfrei genutzt werden können.

Auch beim Infotainment Online ist die Nutzung im ersten Jahr gratis, ehe der Kunde den Dienst gegen Gebühr verlängern kann. Wie hoch die Kosten sind, konnte Skoda noch nicht sagen, da die Preise noch nicht feststehen. (AG/TF)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort SUV



Mehr zur Marke Skoda

Nach Fabia und OctaviaSkoda Rapid kommt auf den Dreizylinder

Nach dem Fabia und dem Octavia erhält auch die Rapid-Baureihe eine Aufwertung. Das Nischenmodell zwischen dem Kleinwagen und dem Kompakten kommt dabei auch in den Genuss der neuen Motoren.


Octavia im MinusSkoda startet mit Bestwert ins neue Jahr

Skoda ist mit einem neuen Absatzrekord ins neue Jahr gestartet. Das Schwächeln des unternehmenseigenen Bestsellers glichen die drei Kronprinzen mehr als aus.


Spezielle HändlerschulungenVernetzter Skoda Kodiaq als Vorbild für neuen Octavia

Skoda fördert im neuen Octavia die Konnektivität. Entwicklungsleiter Martin Sodomka rechnet bei der tschechischen VW-Tochter mit einem höheren Erfolg der Systeme als bei der Volkswagen-Mutter.



Mehr aus dem Ressort

Mitsubishi Eclipse Cross neu Aufmacher Mitsubishi
Neues SUV der JapanerMitsubishi präsentiert Eclipse Cross in Genf

Der japanische Autobauer Mitsubishi wird auf dem Genfer Autosalon den Eclipse Cross präsentieren. Das SUV soll zwischen Outlander und ASX positioniert sein und in Konkurrenz mit dem VW Tiguan und den Ford Kuga treten.


Skoda hat den Kodiaq robuster auf das Gelände eingestellt
Premiere in GenfSkoda Kodiaq Scout: Robust ins Gelände

Natürlich kann der Skoda Kodiaq schon als Serienmodell Pfade abseits des Asphalts erklimmen. Mit der bereits traditionellen Scout-Variante erfolgt eine optische und technische Erweiterung für die Fahrt in Schlamm und Matsch.


Der Skoda Trekka feiert 50. Geburtstag
50 Jahre TrekkaSkoda feiert SUV-Jubiläum

Skoda feiert den Ur-Ahn seiner SUV-Modelle. Vor 50 Jahren begann die Produktion des Trekka – nach kurioser Überfahrt allerdings am anderen Ende der Welt.