Skoda Kodiaq und Mini Countryman erhalten fünf Sterne

EuroNCAP-Crashtest

Allein der Skoda Kodiaq wurde im Juli 10.000 Mal verkauft
Allein der Skoda Kodiaq wurde im Juli 10.000 Mal verkauft © Skoda

Der Skoda Kodiaq und der Mini Countryman haben den EuroNCAP-Crashtest mit Bravour absolviert. Dagegen benötigen der Nissan Micra und der Suzuki Swift bestimmte Ausstat

Mit der Bestwertung von fünf Sternen haben zwei neue SUV-Modelle den EuroNCAP-Crashtest absolviert. Sowohl der große Skoda Kodiaq als auch der kompakte Mini Countryman überzeugten beim Schutz für Insassen, Kinder und Fußgänger. Auch für die umfassende serienmäßige Sicherheitsausstattung gab es Punkte.

„Euro NCAP ist einer der anspruchsvollsten Sicherheitstests. Wir sind deshalb stolz darauf, die Bestwertung erzielt zu haben“, sagt Technik-Vorstand Christian Strube von Skoda. „Wir haben die passive Sicherheit erhöht, auch wenn bereits die Karosserieform selbst einen großen Beitrag zur Sicherheit beiträgt. Darüber hinaus haben wir vor allem die fortschrittlichen Assistenzsysteme erweitert, um im stärkeren Maße Unfälle gänzlich zu vermeiden“, so Strube weiter.

Beim Insassenschutz kam der Kodiaq auf 92 Prozent, beim Seitenaufprallschutz vergaben die Tester gar die volle Punktzahl für das große SUV der tschechischen VW-Tochter. Gelobt wurde außerdem der der gute Schutz der Halswirbelsäule bei Auffahrunfällen sowie die gute Funktionsweise des serienmäßigen Notfallbremssystems, wie Skoda mitteilte. Auch beim Fußgängerschutz gab es die Höchstpunktzahl.

Nissan Micra mit Punktabzügen

Dagegen mussten sich der Suzuki Swift und der Nissan Micra zeigen mit Punktabzügen begnügen, obwohl die neue Generation des Nissan Micra beim Crashtest teilweise sogar bessere Werte bei Insassen- und Fußgängerschutz als die beiden SUVs erzielen konnte.

Entsprechend gab es auch hier fünf Sterne, sofern der Micra über ein optionales Sicherheitspaket verfügt. Ist dieses Paket nicht an Bord, fehlen eine Fußgängererkennung für den grundsätzlich serienmäßigen Kollisionsverhinderer und der Spurhalteassistent. Ohne diese Extras bekommt der Micra nur vier Sterne.

Swift muss sich strecken

Ebenfalls eine ausstattungsabhängige Abwertung gab es für den Suzuki Swift. Beim Crashverhalten und Insassenschutz konnte der Kleinwagen die Tester weitgehend überzeugen. Im Vergleich zu anderen Modellen weist die Sicherheitsausstattung allerdings einige Lücken auf, weshalb maximal nur vier Sterne vergeben wurden. Sogar auf drei Sterne abgewertet wurden Ausstattungsversionen ohne Notbremssystem, welches der Swift nur in der Topausstattung Comfort+ bietet. (SP-X)