Skoda stattet auch Fabia mit neuem Dreizylinder aus

Auch Skoda Care Connect hält Einzug

Skoda spendiert auch dem Fabia den neuen Dreizylinder
Skoda spendiert auch dem Fabia den neuen Dreizylinder © Skoda

Nach dem Octavia und dem Rapid verbaut Skoda nun auch im Fabia den neuen 1.0 TSI in zwei Leistungsstufen. Zudem erhalten der Kleinwagen und die Kombivariante Fahrassistenzsysteme sowie das neue Care Connect.

Skoda setzt nun auch beim Fabia und Fabia Combi auf neue drei Zylinder. Nach dem Octavia und dem Rapid erhält nun auch die Kleinwagen-Baureihe den 1.0 TSI mit 70 kW/95 PS oder 81 kW/110 PS, der das bisher eingesetzte 1,2-Liter-Aggregat mit vier Zylindern ersetzt, wie Skoda mitteilte.

Neben dem neuen Motor lässt die tschechische VW-Tochter auch die Connect-Dienste sowie neue Fahrassistenzsysteme in die Modell-Familie mit einfließen. Die Premiere feiern Kurzheck und Kombi kommende Woche auf dem Autosalon in Genf.

Skoda Fabia 1.0 TSI um sechs Prozent verbrauchsgünstiger

Der neue Motor mit 110 PS verfügt im Vergleich zum 1,2 Liter großen Vierzylinder-Vorgänger mit 200 Newtonmetern über 25 Nm mehr Drehmoment und verbraucht um bis zu sechs Prozent weniger Kraftstoff. Dabei überzeugt das Aggregat – wie auch schon beim Octavia und Rapid – mit großer Laufruhe.

Innerhalb von 9,5 Sekunden hat der 110 PS starke Fabia den Sprint erledigt und schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 196 Stundenkilometern, der Kombi legt sogar noch drei km/h drauf. Beide Varianten sollen sich mit manuell geschaltetem Getriebe mit 4,4 Litern auf 100 Kilometern zufrieden geben – 0,3 Liter weniger im Vergleich zum 1.2. Mit Direktschaltgetriebe sind es 4,5 Liter, die durch die Schläuche fließen.

Skoda Fabia mit Regenschirm auf eigenen Wegen

Wie bei den anderen Modellen auch greift Skoda auch für den Fabia tief ins Konzernregal und stattet den Kleinwagen mit Fahrsicherheitssystemen wie den optionalen Frontradarassistenten mit integrierter City-Notbremsfunktion oder den adaptiven Abstandsassistent aus. Hinzu kommen Multikollisionsbremse, Müdigkeitserkennung, Geschwindigkeitsregelanlage sowie Berganfahrassistent und in EU-Ländern serienmäßig die elektronische Reifendrucküberwachung.

Des Weiteren halten die neuen Care Connect-Dienste, die im neuen Kodiaq Premiere feierten, auch im Fabia Einzug. Verkehrsinformationen in Echtzeit sowie Emergency Call oder der Pannenruf können bei Bedarf aktiviert werden. Über eine spezielle App kann auch aus der Ferne der Status des Wagen abgerufen oder bei Diebstahl lokalisiert werden.

Eigene Wege fährt der Fabia bei einer ganz bekannten praktischen Lösung. Anders als beim Superb oder Octavia befindet sich der Regenschirm nicht in der Türverkleidung, sondern unter dem Beifahrersitz. (AG/TF)