13. März 2017

Zuwachs von 3,1 Prozent Skoda mit Rekord-Absatz im Februar

In Genf zeigt Skoda unter anderem den Kodiaq Sportsline.
In Genf zeigt Skoda unter anderem den Kodiaq Sportsline. © AG/Mertens

Es läuft rund für Skoda: Im Vormonat konnte der tschechische Autobauer seine weltweiten Auslieferungen um knapp über drei Prozent auf 81.200 Fahrzeuge steigern. Es war zugleich der beste Februar der Unternehmensgeschichte.




Der tschechische Autobauer Skoda befindet sich auf Wachstumskurs. Im Vormonat stiegen die weltweiten Auslieferungen um 3,1 Prozent auf 81.200 Einheiten an, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Es war für die VW-Tochter zugleich der beste Februar der Unternehmensgeschichte.

Besonders erfolgreich lief es für die Marke dabei in Zentral- und Osteuropa mit zweistelligen Zuwächsen von 12,9 Prozent beziehungsweise 13,3 Prozent. Zulegen konnte Skoda dabei auch in Indien (+12,8 Prozent) und Israel (+19,8 Prozent). Skoda-Vertriebsvorstand Werner Eichhorn erwartet angesichts der anstehenden Modellneuheiten wie dem Facelift des Bestsellers Octavia und der Neueinführung des SUVs Kodiaq weitere „positive Impulse“ für die Marke, wie er sagte.


Deutschland stärkster europäischer Markt

Wie das Unternehmen weiter mitteilte, wurden die Auslieferungen in West-Europa im Februar um sieben Prozent auf 34.800 Fahrzeuge gesteigert. Stärkster europäischer Einzelmarkt bleibt dabei nach wie vor Deutschland. mit 12.600 Fahrzeugen In Großbritannien legte Skoda um 23,6 Prozent auf 3400 Fahrzeuge zu, in Italien um knapp über 20 Prozent und in Belgien um über 27 Prozent und in Österreich um fast 65 Prozent. In China musste Skoda im Februar indes einen Rückgang von 18,8 Prozent auf 15.000 Fahrzeuge hinnehmen.

Trotz des Modellwechsels bleibt der Octavia im Februar bei einem Rückgang von 8,6 Prozent bei 28.600 Fahrzeugen das am meist nachgefragteste Modell. Für den Fabia entschieden sich 16.700 Kunden (+15,2 Prozent), für den Rapid 15.000 Käufer (+12,1 Prozent), für das Flaggschiff Superb 10.900 Kunden (+17,1 Prozent). Auf den Yeti entfallen 6300 Verkäufe (-15,7 Prozent) und den Citigo, der nur in Europa angeboten wird, 2300 Verkäufe (-16,4 Prozent). Noch bis Ende dieser Woche präsentiert die VW-Tochter auf dem Genfer Autosalon beispielsweise den Kodiaq Sportsline, den Kodiaq Scout sowie die Überarbeitungen des Octavia, Rapid und des Citigo. (AG/FM)



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