Skoda mit Absatzrückgang im Januar

Folge der Produktionsumstellung

Der neue Skoda Octavia kommt im Februar auf den Markt.
Der Skoda Octavia soll den Absatz der VW-Tochter weiter beflügeln. © Skoda

Die VW-Tochter Skoda musste im Januar mit weltweit 69.500 abgesetzten Fahrzeugen einen Absatzrückgang von 7,8 Prozent zum Vorjahresmonat hinnehmen. In China läuft es für die Marke indes rund.

Die Absatzkrise in Europa hat nun auch die VW-Tochter Skoda erreicht. Der tschechische Autobauer konnte im Januar weltweit 69.500 Fahrzeuge an Kunden ausliefern. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist dies ein Minus von 7,8 Prozent, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Neben der schwierigen Absatzsituation auf einigen europäischen Märkten sei dieser Absatzrückgang auch auf die Produktionsumstellung auf die dritte Generation des Skoda Octavia zurückzuführen.

Skoda in China weiter erfolgreich

Positiv läuft es für den tschechischen Autobauer dafür auf dem chinesischen Markt. Hier erzielte Skoda mit über 21.600 Fahrzeugen ein Plus von 4,1 Prozent. Besser als der Gesamtmarkt entwickelt sich Skoda beispielsweise in Deutschland, Großbritannien und Österreich. So konnten in Deutschland zum Jahresauftakt trotz eines rückläufigen Gesamtmarkts die Verkäufe um 0,2 Prozent auf über 8900 Einheiten gesteigert werden. Damit kommt die VW-Tochter auf einen Marktanteil von 4,7 Prozent.

Mit Blick auf die erste Jahreshälfte rechnet Skoda vor dem Hintergrund des Produktionsanlaufs des neue Octavia mit „dämpfenden Effekten. In der zweiten Jahreshälfte dürften sich die höheren Produktionskapazitäten dann entsprechend positiv auf die Absatzentwicklung auswirken“, heißt es in der Mitteilung der Tschechen. (AG)