10. März 2016

Plus 3,6 Prozent Skoda legt beim Absatz weiter zu

Der Skoda Fabia legte kräftig zu.
Der Skoda Fabia legte kräftig zu. © Skoda

Skoda konnte im Vormonat seinen weltweiten Absatz leicht steigern. So stiegen im Februar die Auslieferung auf 78.800 Fahrzeuge an. Vor allem zwei Märkte legten zu.




Die VW-Tochter Skoda setzt ihren Aufwärtstrend fort. Im Februar konnte der Autobauer seine weltweiten Auslieferungen um 3,6 Prozent auf 78.800 Fahrzeuge steigern, wie das Unternehmen jetzt mitteilte. Es war für die Tschechen der bislang beste Februar der Unternehmensgeschichte.

„Die ersten zwei Monate unterstreichen das positive Momentum der Marke. Weltweit erfreuen sich insbesondere unsere neuen Modelle wie der Skoda Fabia und der Skoda Superb einer hohen Nachfrage“, sagte Vertriebsvorstand Werner Eichhorn. „Jedoch bleibt die Situation in Russland und den Nachbarstaaten nach wie vor angespannt.


China wichtigster Einzelmarkt

Während beim Kleinwagen Fabia die Auslieferungen um fast 43 Prozent gesteigert wurden, legte der Superb sogar um fast 66 Prozent zu. In West-Europa konnte Skoda mit 32.500 Auslieferungen seinen Absatz um 9,8 Prozent steigen, wobei insbesondere der deutsche Markt für positive Impulse sorgte. In Deutschland konnte die Marke mit dem Pfeil 12.100 Einheiten ausliefern, ein Zuwachs von 14,7 Prozent.

Wichtigster Einzelmarkt für die Marke bleibt China. Mit 18.500 Auslieferungen konnte ein Absatzplus von 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat erzielt werden. Nach wie vor angespannt bleibt die Situation in Russland, wo mit 4100 Einheiten der Absatz um über 27 Prozent einbrach. (AG/FM)



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