7. Juli 2016

Zweistelliges Wachstum Renault Gruppe erzielt Verkaufsrekord

Renault schwimmt auf der Erfolgswelle
Renault schwimmt auf der Erfolgswelle © Renault

Die Renault Gruppe ist im ersten Halbjahr im zweistelligen Bereich gewachsen. Mit den Marken Renault, Dacia und Renault Samsung Motors verbesserte der französische Autohersteller zugleich seinen Weltmarktanteil.




Die Renault Gruppe hat im ersten Halbjahr kräftig zugelegt. Mit 1,57 Millionen verkauften Einheiten der Marke Renault, Dacia und Renault Samsung Motors notierte der französische Automobilhersteller ein Wachstum von 13,4 Prozent und legte beim Welt-Marktanteil auf 3,5 Prozent zu.

„Besonders stark zugelegt haben wir in Europa und in der Region Afrika/Mittlerer Osten/Indien. Aufgrund des Erfolgs der erneuerten Modellpalette ist die Marke Renault weltweit um 16 Prozent gewachsen. Renault Samsung Motors hat in Asien um 25,9 Prozent zugelegt. Auch Dacia kommt weiter gut voran und hat im ersten Halbjahr einen weltweiten Zulassungsrekord eingefahren”, sagte Thierry Koskas, Marketing-Chef der Renault Gruppe.


Renault bei Elektrofahrzeugen vorn

Um 14 Prozent wuchs die Gruppe in Europa und ließ dabei 968.603 Fahrzeuge zu. Der Marktanteil erhöhte sich auf 10,6 Prozent, wie Renault mitteilte. Die Marke Renault selbst steigerte die Neuzulassungen um 15,6 Prozent. Auch Dacia stellte in Europa einen neuen Verkaufsrekord auf und wuchs um neun Prozent.

Die vierte Generation des Clio, die demnächst ein Facelift erhält, ist das am zweitmeisten verkaufte Auto in Europa, der Captur der erfolgreichste Crossover seiner Kategorie. Bei den Elektrofahrzeugen hält Renault einen Marktanteil von 27 Prozent.

Talisman und Mégane als Wachstumstreiber

Auch auf den schwierigen Märkten wie Russland oder Brasilien konnte Renault zulegen. In der Region Afrika/Mittlerer Osten/Indien wuchs die Zahl der Neuzulassungen um 38,2 Prozent und der Marktanteil auf 5,4 Prozent. Besonders der Kwid sorgte in Indien dafür, dass der Marktanteil um 2,3 Prozentpunkte auf 3,8 Prozent anstieg. Dagegen gingen in den Maghreb-Staaten die Verkäufe um 14,7 Prozent zurück. Allerdings ist der mit 53,7 Prozent stark eingebrochen. Dank der Verkaufssteigerung von Renault Samsung Motors in Südkorea um 25,9 Prozent legte die Gruppe in der Region Asien-Pazifik um 12,8 Prozent zu.

Renault geht davon aus, dass sich die gute Entwicklung auch im zweiten Halbjahr fortsetzt. Durch die neuen Modelle Talisman, dem neuen Mégane und dem neuen Scénic werden in Europa ebenso neue Impulse erwartet wie von dem Kwid in Indien, dem kürzlich in Russland eingeführten Kaptur, dem Kadjar in China und dem SM6 in Südkorea. (AG/TF)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Unternehmen



Mehr zur Marke Renault

Kompaktsportler feiert Premiere auf der IAARenault Mégane R.S. mit Allradlenkung

Renault stattet den Mégane R.S. mit der Allradlenkung 4Control aus. Der Kompaktsportler feiert auf der IAA Premiere, wird aber erst im kommenden Jahr in den Handel kommen.


Buemi disqualifiziertFia macht Formel E spannend

Sébastian Buemi hat alle Punkte des siebten WM-Laufs verloren. Am Sonntag zeigte der Führende der Formel E schon am Vormittag eine Trotzreaktion.


Siebter Lauf der Formel ESchaeffler-Pilot Di Grassi startet Aufholjagd auf Buemi

Lucas di Grassi hat wieder Spannung in die Formel E gebracht. Der Pilot vom Team Abt Schaeffler Audi Sport verkürzte im siebten Lauf den Abstand zum führenden Titelverteidiger Sébastian Buemi vom Team Renault e.dams.



Mehr aus dem Ressort

Der Opel Crossland X tritt an die Stelle des Meriva
Vor Markteinführung des Crossland XOpel befürchtet keine Käuferwanderungen nach Frankreich

Ab Samstag steht mit dem Crossland X das erste Modell aus der Kooperation mit PSA Peugeot Citroen bei den Opel-Händlern. Opels Marketing-Direktor Christian Löer befürchtet keine Käuferwanderungen zwischen den Marken, wie er der Autogazette sagte.


Das Tesla Model S soll bis zu 550 Kilometer rein elektrisch zurücklegen.
Wegen zu hoher EinfuhrzölleTesla prüft Autoproduktion in China

Der US-Elektroautobauer Tesla denkt über eine Produktion in China nach. Grund dafür sind die hohen Einfuhrzölle. Der Großteil der Produktion soll aber in den USA verbleiben.


VW USA
Verstoß gegen UmweltrichtlinienUS-Justiz schreibt frühere VW-Manager zur Fahndung aus

Fünf frühere VW-Manager und Entwickler sind von der US-Justiz zur Fahndung ausgeschrieben worden. Ihnen wird wegen des Dieselskandals Betrug und Verstoß gegen Umweltvorschriften vorgeworfen.