17. März 2017

Moderates Wachstum für 2017 Porsche feiert neues Rekordjahr

Porsche-Chef Oliver Blume (l.) und Finanzchef Lutz Meschke
Porsche-Chef Oliver Blume (l.) und Finanzchef Lutz Meschke © dpa

Im Jahr 2015 war der Absatz von Porsche nahezu explodiert. Aber auch im vergangenen Jahr konnte der Sportwagenhersteller aus Zuffenhausen noch eine Schippe auflegen und in ein neues Rekordjahr fahren.




Porsche hat auch 2016 neue Bestwerte eingefahren. Nachdem 2015 zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte die Marke von 200.000 Fahrzeugen gleich mit über 225.000 weltweiten Verkäufen erstmals geknackt wurde, legte die sportliche VW-Tochter aus Zuffenhausen auch im vergangenen Jahr noch einmal zu und steigerte die Verkäufe auf 237.778 Fahrzeuge bei einem Wachstum von sechs Prozent.

„Der erfolgreiche Jahresabschluss belegt die Qualität unserer Strategie. Porsche steht für wertschaffendes Wachstum. Wir konzentrieren uns auf begeisterte Kunden, gute Renditen und sichere Arbeitsplätze“, sagte Porsche-Chef Oliver Blume bei der Jahrespressekonferenz in Stuttgart-Zuffenhausen.


Porsche einer der profitabelsten Autohersteller

Neben dem Bestwert beim Absatz legte Porsche auch in anderen Bereichen zu. So kletterte der Umsatz um vier Prozent auf 22,3 Milliarden Euro, das operative Ergebnis um überproportionale 14 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro. Die Rendite wuchs von 15,8 Prozent auf 17,4 Prozent, die Belegschaft nahm um 13 Prozent auf 27.612 Beschäftigte zu.

„Mit einer Umsatzrendite von über 17 Prozent gehört Porsche zu den profitabelsten Automobilherstellern der Welt. Der Schlüssel dafür ist unsere einzigartige Produktpalette und die gesunde Kostenstruktur“, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende und Finanzchef Lutz Meschke.

Digitale Angebote werden forciert

Auch für das neue Jahr und die Zukunft erwartet der Sportwagenhersteller einen weiteren Aufwärtstrend - wenn auch moderat. Laut Blume werde der neue Panamera „gerade auch mit seinen Plug-in-Hybrid-Varianten und dem Sport Turismo einen weiteren Schub geben.“ Zugleich wurden die Ausgaben für die Forschung und Entwicklung auf 2,2 Milliarden Euro erhöht, um die Mobilität der Zukunft unter anderem mit der rein elektrisch betriebenen Mission E einzuleiten.

„Digitalisierung ist mehr als das Investment in die angesagtesten Technologien. Sie erschließt neue wirtschaftliche Chancen, erhöht den Kundennutzen und macht Prozesse effizienter“, so Meschke weiter, „mittelfristig wollen wir einen zweistelligen Prozentsatz unseres Umsatzes mit digitalen Angeboten erzielen.“

Neben den neuen Technologien sollen laut dem Porsche-Chef aber auch weiterhin die „puristischen und emotionalen Sportwagen“ das Aushängeschild der Marke bilden. „Wir setzen auf unsere Tradition und gestalten die Zukunft des Sportwagens.“ (AG/TF)



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