28. Juli 2017

Neue Motorsportstrategie Porsche steigt 2019 in die Formel E ein

Oliver Blume, Formel-E-Boss Alejandro Agag und Michael Steiner (v.l.).
Oliver Blume, Formel-E-Boss Alejandro Agag und Michael Steiner (v.l.). © Porsche

Nun ist es offiziell: Der Sportwagenbauer Porsche wird 2019 in die Formel E einsteigen. Dafür beendet das Unternehmen sein Engagement in der FIA-Langstrecken-WM.




Rekordsieger Porsche zieht sich aus dem Rennen um die 24-Stunden-Krone von Le Mans zurück und steigt stattdessen 2019 mit einem Werksteam in die Formel E ein. Laut seiner neuen Strategie für den Motorsport, die der Autobauer am Freitag verkündete, wird Porsche im kommenden Jahr keinen Prototypen mehr in die Langstrecken-WM schicken.

Beim Klassiker in Le Mans hatte Porsche zuletzt dreimal in Serie triumphiert und bringt es damit auf 19 Siege. Diese Erfahrungen will der Hersteller nun in den Bau eines Formel-E-Rennwagens umleiten, der schon in diesem Jahr beginnen soll.


Grüne Alternative zur Formel 1

Vor der VW-Tochter Porsche hatten bereits, BMW und Mercedes ihren Einstieg mit Werksteams in die vollelektrische Rennserie verkündet. "Porsche setzt auf alternative und innovative Antriebskonzepte. Die Formel E ist für uns das ultimative kompetitive Umfeld", sagte Entwicklungsvorstand Michael Steiner.

Die Formel E etabliert sich durch das Engagement der großen Hersteller zunehmend als grüne Alternative zur Formel 1. Die 2014 gestartete Rennserie fährt in Metropolen wie New York, Hongkong, Buenos Aires und Berlin. Sie will den Autobauern eine Plattform zur Entwicklung und Verbreitung der Elektromobilität bieten. An diesem Wochenende finden die Finalläufe in Montreal statt. (AG/dpa)



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