30. Januar 2016

BMW wertbeständigster Hersteller Porsche Macan am preisstabilsten

Der Porsche Macan verliert nur wenig an Wert
Der Porsche Macan verliert nur wenig an Wert © Porsche

BMW und Porsche gehören zu den wertstabilsten Herstellern. Das Auto mit dem geringsten Wertverlust kommt aber traditionsgemäß aus Rumänien.




Für viele Autokäufer spielt beim Neuwagenkauf auch der zu erwartende Wertverlust eine Rolle. Am preisstabilsten ist derzeit der Porsche Macan: Wie der Marktbeobachter Schwacke ermittelt hat, verzeichnet das SUV den geringsten prozentualen Wertverlust aller 39 untersuchten Fahrzeuge.


BMW i3 siegt bei den Elektrofahrzeugen

In den 13 Fahrzeugklassen liegen Porsche-Modelle in Sachen Wertbeständigkeit sieben Mal unter den Top drei. Noch stärker schneidet nur BMW ab: Der Münchner Autokonzern erzielte in neun Kategorien eine der Top-3-Platzierungen und damit das beste Ergebnis aller Hersteller.

Deutsche Autobauer liegen in der Wertbeständigkeit ohnehin häufig unter den Top drei: So zum Beispiel auch Opel mit dem Adam (Kleinstwagen), Audi mit dem A3 (Kompaktwagen), VW mit dem Touran (Kompakt-Vans). Aber auch Importeurs-Modelle schneiden exzellent ab, so zum Beispiel Toyota mit dem Prius+ (Kompaktwagen), Skoda mit dem Superb Combi (Mittelklasse) oder Jaguar mit dem XF (Oberklasse).

Den geringsten Wertverlust in Euro erreicht auch 2016 traditionsgemäß wieder die Automarke Dacia. Der Sandero liegt mit einem absoluten Wertverlust von lediglich 2740 Euro nach vier Jahren uneinholbar an vorderster Stelle – er ist allerdings ohnehin schon das preiswerteste Auto in der Liste. Wertmeister unter den Elektrofahrzeugen ist der BMW i3. (SP-X)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Unternehmen



Mehr zur Marke Porsche

Beurlaubter Hatz löst Vertrag aufMichael Steiner neuer Entwicklungsvorstand bei Porsche

Wolfgang Hatz hat seinen Posten als Entwicklungsvorstand bei Porsche aufgegeben. Aufgrund der andauernden Untersuchungen der Diesel-Affäre hat der 57-Jährige seine vorsorgliche Beurlaubung beim Sportwagenhersteller in eine Vertragsauflösung umgewandelt.


Bestes erstes QuartalPorsche auf dem Weg zum neuen Rekordjahr

Porsche befindet sich nach den ersten drei Monaten auf dem Weg zu einem neuen Rekordjahr bei den Verkäufen. Doch gerade der Heimatmarkt bereitete den Managern der sportlichen VW-Tochter Sorgen.


Nach Freisprüchen im Porsche-ProzessStaatsanwaltschaft Stuttgart legt Revision ein

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat nach den Freisprüchen für die Ex-Porsche-Vorstände Wendelin Wiedeking und Holger Härter Revision eingelegt. Ob es wirklich zu einem erneuten Aufrollen des Falles kommt, ist aber nicht sicher.



Mehr aus dem Ressort

Volkswagen-Werk in Wolfsburg
Antrag auf HauptversammlungAktionärsvertreter für Sonderprüfung im VW-Abgasskandal

Der Abgasskandal bei Volkswagen soll von unabhängigen Wirtschaftsprüfern untersucht werden. Das fordert die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz und hat eine Sonderprüfung beantragt. Darüber soll auf der Hauptversammlung am 22. Juni beschlossen werden.


VW Budde-e
Autobauer setzt auf NachhaltigkeitVolkswagen: Elektrisch und vernetzt zu neuem Image

Die Zeiten des Weltautos sind vorbei. VW stellt sich für die Zukunft neu auf. Dazu gehört, dass die Marke auf Nachhaltigkeit setzt. So will der Konzern bis zum Jahr 2025 mit seinen Marken weltweit eine Million Elektro- und Hybridautos absetzen - und sein Image aufpolieren.


Die Partnerschaft von Opel und Borussia Dortmund zahlt sich aus
Sportsponsoring bringt MarkenattraktivitätOpel mit Schwarzgelb zum Erfolg

Das Pokalfinale hat Borussia Dortmund verloren. Gewinner gibt es trotzdem in Schwarz-Gelb. So hat Opel als Sponsor in den letzten vier Jahren sehr von dem Erfolg des Bundesliga-Vizemeisters profitiert.