83.000 Temposünder beim «Blitz-Marathon» erwischt

Drei Millionen Kontrollen

Die Polizei misst mit der Laserpistole die Geschwindigkeit
Die Polizei kontrollierte drei Millionen Autofahrer. © dpa

Die Polizei hat beim bundesweiten «Blitz-Marathon» 83.000 Temposünder erwischt. Insgesamt gab es drei Millionen Kontrollen. Und es gab auch Wiederholungstäter.

Beim ersten bundesweiten «Blitz-Marathon» sind mehr als drei Millionen Autofahrer kontrolliert worden. 83.000 von ihnen waren trotz der umfangreichen Vorwarnung zu schnell unterwegs, teilte das federführende nordrhein-westfälische Innenministerium am Freitag in Düsseldorf mit. Die Quote liege bei 2,7 Prozent und sei noch niedriger als bei den bisherigen landesweiten Aktionen in NRW.

Guter Tag für Verkehrssicherheit

«Das war ein guter Tag für die Verkehrssicherheit in Deutschland. Wir Innenminister sind sehr zufrieden», sagte NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) und sprach sich für eine Wiederholung der Aktion aus. Durch die Vorwarnung waren die Autofahrer zumeist im Bundesgebiet langsamer als gewohnt unterwegs. Ein Sprecher des Innenministeriums in Mecklenburg-Vorpommern sagte, dass die die Autofahrer mit gedrosseltem Tempo unterwegs gewesen seien.

Aber es gab auch Fälle, wo die Polizei gleich kurz nacheinander einen Raser gleich zweimal zur Kasse bitte konnte. So sei in Dortmund ein Raser mit 90 statt mit 56 km/h in eine Kontrollstelle gerast. Als die Polizisten dabei feststellten, dass er seine Kraftfahrzeugsteuer nicht entrichtet hatte, fuhr er mit quietschenden Reifen davon und fuhr mit Tempo 78 km/h in die nächste Radarfalle. Ein teurer Spaß: es wurden 230 Euro und vier Punkte in Flensburg fällig. Zudem muss der Fahrer sein Auto nun für einen Monat stehen lassen. (AG/dpa)