PSA verdreifacht operativen Gewinn

Halbjahreszahlen von Peugeot und Citroen

PSA-Chef Carlos Tavares
PSA-Chef Carlos Tavares © dpa

Der neue Kurs hat PSA Peugeot Citroen wieder in die Milliarden-Gewinnzone geführt. Dank Sparmaßnahmen und der höheren Nachfrage nach teuren Modellen legten die Franzosen besonders in Asien, dem Nahen Osten und Europa zu.

Der Autobauer PSA Peugeot Citroën hat dank einer strikten Kostenkontrolle und einer höheren Nachfrage nach teureren Autos weiter zugelegt. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr um 6,9 Prozent auf 28,9 Milliarden Euro, wie das Unternehmen in Paris mitteilte.

PSA vor zwei Jahren noch in roten Zahlen

Den operativen Gewinn konnten die Franzosen mehr als verdreifachen: Er stieg im Vergleich zur Vorjahreshälfte von 387 Millionen Euro auf 1,42 Milliarden. Der Absatz wuchs um 0,4 Prozent auf 1,55 Millionen Fahrzeuge. PSA legte in Asien und Europa sowie im Nahen Osten zu und konnte so Rückgänge in Lateinamerika und Russland auffangen.

Die Neuausrichtung des Unternehmens trägt weiter Früchte. PSA-Chef Carlos Tavares hatte angekündigt, die Modellpalette um fast die Hälfte zu verkleinern. Noch vor zwei Jahren steckte PSA tief in den roten Zahlen. (dpa)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam noch das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit Beginn 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.