29. Dezember 2016

Opel Ampera-e, Smart und Co. Elektromobilität macht sich schick für 2017

Der Opel Ampera-e soll 500 Kilometer mit einer Ladung schaffen
Der Opel Ampera-e soll 500 Kilometer mit einer Ladung schaffen © AG/Flehmer

Die Elektroprämie hat in den ersten Monaten die Autofahrer noch nicht elektrisiert. Doch ab dem kommenden Jahr bieten die alternativen Antriebe wirklich gute Alternativen.




Seit dem 2. Juli gib es 4000 Euro Förderung für ein Elektroauto, 3000 Euro für einen Plugin-Jybriden. Gezündet hat die Prämie bisher noch nicht. Doch da könnte sich im kommenden Jahr ändern. Denn die Reichweite der reinen Elektrofahrzeuge wächst an und mindert die Reichweitenängste.

Mit Spannung erwartet wird das neue Elektro-Modell von Opel: Der Ampera-e soll – zumindest in der Theorie – mit einer Akkuladung bis zu 500 Kilometern weit kommen, Bestwert für einen Nicht-Tesla. Technisch basiert der Opel auf dem US-Modell Chevrolet Bolt, von dem auch die Crossover-Karosserie übernommen wird. Die Preise dürften bei 35.000 Euro starten.


Smart mit neuer Elektroversion

Smart bringt seinen Kleinstwagen ab April auch in der Elektroversion. Neben dem Zweisitzer Fortwo Electric Drive gibt es dann erstmals auch einen elektrisch angetriebenen Viersitzer Forfour, beide mit dem 60 kW/81 PS starken E-Motor. Die Reichweite steigt leicht auf 160 Kilometer, mit 21.949 Euro wird der Kleinst-Stromer günstiger als zuletzt.

Angesichts wachsender Konkurrenz in diesem und kommenden Jahr erhalten einige Modelle ein Update, bei der vor allem das Reichweitenplus im Fokus steht. Nachdem BMW i3 (300 km) und Nissan Leaf (250 km) bereits 2016 aufgestockt haben, legen 2017 VW e-Golf (300 Kilometer, um 35.000 Euro) und Renault Zoe (400 Kilometer, ab 24.900 Euro plus Batteriemiete) nach. Die Franzosen bringen nächstes Jahr auch den elektrisch getriebenen Kangoo mit einem neuen Aktionsradius von theoretisch 270 Kilometern in den Markt.

Mini feiert Elektro-Premiere

Der Mini Countryman kommt als Plugin-Hybrider
Der Mini Countryman kommt als Plugin-Hybrider © Mini

Daneben sind zudem diverse neue Plug-in-Hybride zu erwarten. Da ist zum Beispiel der Prius Plug-in vom Hybrid-Pionier Toyota, der in einer neuen Version voraussichtlich im zweiten Quartal auf den Markt kommen soll, dann mit größerer Batterie und damit verlängerter elektrischer Reichweite von 50 Kilometern sowie mehr auf elektrisches Fahren ausgelegte Steuerung. Als direkte Konkurrenz bringt Hyundai den bereits in diesem Jahr als reines E-Auto und Hybrid gestarteten Ioniq 2017 mit Plug-in-Hybrid-Antrieb auf den Markt, die rein elektrische Reichweite soll bei mehr als 50 Kilometern liegen.

Als erster Mini überhaupt kommt der neue Countryman im Laufe des Jahres mit der Kombination aus Verbrenner und E-Motor plus Steckdosenanschluss auf den Markt. Rein elektrisch soll der Mini pro Akkufüllung rund 40 Kilometer weit kommen. Am anderen Ende des Neuheiten-Portfolios steht der VW Tourareg. Das große SUV kommt zudem wie seine Verwandten Audi Q7 und Porsche Cayenne in der Neuauflage mit Plug-in-Hybridantrieb auf den Markt. (AG/SP-X)



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