Peugeot-Mutter PSA prüft Übernahme von Opel

Vereinbarung in kommenden Wochen möglich

Opel in Rüsselsheim
Opel in Rüsselsheim © dpa

Der französische PSA-Konzern will den Autobauer Opel und die britische Schwestermarke Vauxhall übernehmen. Ein entsprechender Medienbericht wurde von einem PSA-Sprecher bestätigt.

Die französische Peugeot-Mutter PSA will die Europasparte des US-Autobauers General Motors (GM) kaufen. Es würden mehrere strategische Initiativen überlegt, dazu gehöre auch der Erwerb von Opel, sagte ein PSA-Sprecher der Nachrichtenagentur dpa am Dienstag in Paris. Die britische Schwestermarke Vauxhall wäre Bestandteil einer Übernahme.

Aus Kreisen hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg zuvor berichtet, eine Vereinbarung könne in den kommenden Wochen zustande kommen. Allerdings könnten die Gespräche auch noch scheitern. Bei Opel war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Bislang kein Statement von Opel

Die Aktien von PSA stiegen am Mittag in Paris um 4 Prozent. Die Anteilsscheine der Opel-Mutter GM kletterten vorbörslich in New York ebenfalls um 4 Prozent. Bei Opel war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Die Europatochter von GM war auch im vergangenen Jahr nicht wie geplant aus den roten Zahlen herausgekommen. Opel-Chef Karl-Thomas Neumann hatte den Brexit und den Verfall des britischen Pfundes dafür verantwortlich gemacht. PSA hatte zunächst nur bestätigt, dass es Gespräche mit Opel zum Ausbau bestehender Kooperationsprojekte gebe, ehe man die Übernahmepläne bestätigte. (dpa)

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch den redaktionellen Teil des Magazins electrified (Print und Online).