Opel Corsa wird zum fahrenden Hotspot

Intelli-Link und OnStar für Kleinwagen

Opel bietet Intelli-Link und OnStar nun auch im Corsa an.
Opel bietet Intelli-Link und OnStar nun auch im Corsa an. © Opel

Opel setzt bei der Vernetzung auf eine Top-Down-Strategie: Nach Insignia und dem neuen Astra erhält nun auch der Corsa das neuste Intelli-Link-System und OnStar. Opel bringt damit Premium ins Kleinwagensegment.

Die Vernetzung des Smartphones mit dem Auto ist für viele Kunden ein wichtiges Kaufkriterium. Das hat längst auch der Autobauer Opel erkannt und bietet sowohl in seinem Flaggschiff Insignia als auch im neuen Astra die neuste Generation des IntelliLink-Systems ein. Nun bringen die Rüsselsheimer diese Technologie auch mit dem Corsa ins Kleinwagen-Segment – und das zu einem überschaubaren Preis.

Für Android und Apple

So kostet das Radio Intelli-Link R4.0 gerade einmal 350 Euro. Es ermöglicht dem Fahrer sowohl die Verknüpfung des Smartphones via Android Auto als auch Apple CarPlay. Wie Opel mitteilte, funktioniert das System mit den Betriebssystemen ab Android 5.0 Lollipop sowie Apple iOS 7.1, über das beispielsweise das iPhone 5 verfügt.

Doch Opel bringt nicht nur Intelli-Link ins Auto, sondern bietet für seinen Kleinwagen auch OnStar an. Dank integrierter 4G/LTE-Architektur wird der Corsa damit zu einem WLAN-Hotspot auf Rädern.



Eine Außenantenne sorgt dafür, dass im Corsa auch immer ein bestmöglicher Empfang gewährleistet ist. OnStart ermöglicht übrigens die Anbindung von gleich sieben mobilen Geräten. Um OnStar den Kunden vorzustellen, bietet Opel die neue Technologie in den ersten zwölf Monaten ab Erstzulassung kostenlos an. Die Hardware kostet einmalig 490 Euro, in den Ausstattungsvarianten Innovation und OPC gehört es bereits zur Serienausstattung.

Premiumfunktionen aus Rüsselsheim

Mit OnStar bringen die Rüsselsheimer ein System ins Auto, das es sonst nur bei Premiumherstellern gibt. So bietet OnStar beispielsweise einen persönlichen Online- und Service-Assistenten auf Knopfdruck. Darin enthalten ist nicht nur eine automatische Unfallhilfe, eine Fahrzeugdiagnose, sondern auch ein Pannen- und Diebstahl-Notfallservice.

Mit der „myOpel“ Smartphone-App lassen sich auch außerhalb des Autos eine Vielzahl von Funktionen nutzen. „Bei uns kommen nicht nur die Fahrer eines Mittelklasse- oder Kompaktklasse-Modells in den Genuss hochmoderner Vernetzung und Infotainment-Technologie. Wir machen diese in jedem Segment unseres Produktportfolios verfügbar – und das zu äußerst erschwinglichen Preisen“, sagte Opel-Vertriebschef Peter Christian Küspert. (AG/FM)

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.