10. November 2016

Ein Jahr Service-Assistent Hohe Nachfrage nach Opel OnStar-Diensten

Mit dem neuen Astra führte Opel auch OnStar ein
Mit dem neuen Astra führte Opel auch OnStar ein ©

OnStar von Opel entwickelt sich zur Erfolgsgeschichte. Ein gutes Jahr nach der Einführung verzeichnet der Online- und Service-Assistent über 5,5 Millionen Interaktionen.




Ein Jahr nach der Einführung von OnStar wird Opel den Online- und Service-Assistenten in weiteren 18 Ländern anbieten. Dabei hat sich OnStar in Europa mit bereits über 5,5 Millionen Interaktionen zur Erfolgsgeschichte ausgeweitet.

„Die große Nachfrage nach den Opel OnStar-Diensten zeigt, wie der persönliche Online- und Service-Assistent das Autofahren sorgenfreier macht und wie sehr die Kunden ihren Schutzengel schätzen“, sagt Opel-Marketingchefin Tina Müller. „Diese Vorzüge wollen wir nun auch neuen Kunden in weiteren Ländern Nord-, Mittel-, Ost- und Südosteuropas näherbringen.“


Opel OnStar in weiteren 18 Ländern verfügbar

Nachdem OnStar zeitgleich mit der Einführung des neuen Astra im vergangenen Jahr Premiere feierte, weiten die Rüsselsheimer nun das Einsatzgebiet aus, sodass das System demnächst auch in Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Gibraltar, Griechenland, Island, Lettland, Litauen, Malta, Norwegen, der Republik Slowenien, Rumänien, Schweden, der Slowakischen Republik, der Tschechischen Republik sowie Ungarn und Zypern verfügbar sein wird.

Per blauem Knopf im Opel oder über Smartphone-App oder Telefon können sich die Opel-Fahrer mit dem Call-Center im englischen Luton verbinden lassen. Dort helfen Mitarbeiter in der jeweiligen Landessprache aus und weisen den Weg zum Restaurant, zur nächsten Werkstatt oder programmieren das Navigationssystem.

830.000 Statusberichte pro Monat

Per Knopfdruck wird man verbunden
Per Knopfdruck wird man verbunden © Opel

Sehr hilfreich ist die menschliche Interaktion nach einem Unfall. Dann kümmert sich einer der geschulten Mitarbeiter um die Insassen im Auto und verständigt Hilfe.

Bis Ende Oktober fielen rund 880.000 Kundenanrufe bei Opel OnStar an. Zudem werden Monat für Monat 830.000 Statusberichte zum Auto abgerufen. Über eine Million Mal wurde über die Internet-Seite auf das Opel OnStar-Portal zugegriffen.

Jeder zweite neue Opel mit OnStar unterwegs

Neben dem Emergency Call, der ab 2017 für jeden Neuwagen vorgeschrieben ist, sowie dem Concierge-Dienst, kann der jeweilige Opel über OnStar lokalisiert werden, was sich gerade im Fall eines Diebstahls als sehr hilfreich erweist. Auch können über OnStar per Fernbedienung die Türen geöffnet werden. Auf Wunsch ist zudem ein 4G/LTE WLAN-Hotspot verfügbar.

Aktuell wird jeder zweite neue Opel mit dem OnStar-System ausgeliefert. Der Service ist in den ersten zwölf Monaten nach Aktivierung kostenlos, danach fallen jährlich Gebühren über 99,50 Euro an. (AG/TF)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Mobilität



Mehr zur Marke Opel

Friedhelm Engler, Design-Vorausentwicklung Opel«Für junge Designer ist das wie Candy-Shop»

Der Wandel der Automobilindustrie in Richtung Elektromobilität verschafft den Designern einen enormen Freiraum. Im Interview mit der Autogazette spricht der Opel-Design-Direktor Friedhelm Engler über die Priorität des Innenraums und unspannende Leistungsgedanken.


Doppelfunktion für KüspertOpel legt Marketing und Vertrieb zusammen

Nach dem Abschied von Marketingchefin Tina Müller wird Opel-Vertriebschef Peter Küspert diese Aufgabe zusätzlich übernehmen. Die Managerin wechselt zu Douglas.


Wechsel zu ParfümerieketteMarketing-Vorstand Tina Müller verlässt Opel

Marketing-Vorstand Tina Müller verlässt Opel. Auch das Aufsichtsratsmandat beim Pharma-Hersteller Stada legte die 49-Jährige nieder. Müller übernimmt den Vorstandsvorsitz bei einer Parfümeriekette.



Mehr aus dem Ressort

ZF steuert die DHL-Streetscooter autonom zum Kunden
Steuerbox und StreetscooterDHL, NVIDIA und ZF liefern autonom und intelligent aus

Die DHL und ZF nehmen die so genannte letzte Meile der Auslieferungen autonom und elektrisch. Mit Steuerboxen ausgestattete Streetscooter lernen bei jeder Auslieferung neu dazu.


Lang-Lkw reduzieren den CO2-Ausstoß um elf Prozent.
Aktuelle StudieLang-Lkw reduzieren CO2-Ausstoß um elf Prozent

Der Einsatz von Lang-Lkw auf den Straßen ist umstritten. Aus Klimasicht bringt ihr Einsatz indes Vorteile, wenngleich auch nur geringe. Daimler wertet die Ergebnisse positiv.


Der DHL-Streetscooter ist rein elektrisch unterwegs
Neues WerkStreetscooter baut Elektro-Transporter in Düren

Aufgrund der hohen Nachfrage wird die Post-Tochter Streetscooter ihre Elektro-Transport auch in Düren bauen. Ab 2018 sollen dort 10.000 Fahrzeuge vom Band laufen.