29. Februar 2016

Volvo XC90 und Mazda MX-5 auf dem Podium Opel Astra ist «Auto des Jahres 2016»

Opel-Chef Karl-Thomas Neumann vor dem Astra. Fotos ▶
Opel-Chef Karl-Thomas Neumann vor dem Astra. © dpa

Der neue Opel Astra ist «Auto des Jahres 2016». Der Kompaktwagen ist bereits das fünfte Modell aus Rüsselsheim, das den begehrten Titel ergattern konnte.




Der neue Opel Astra ist als Sieger aus der diesjährigen Wahl «Auto des Jahres» hervorgegangen. Der Kompaktwagen setzte sich gegen 40 Konkurrenten durch und verwies den Volvo XC90 und den Mazda MX-5 auf die Plätze. Traditionell am Vorabend des ersten Pressetages des Autosalons in Genf wird der Preis übergeben.

«Mit dem neuen Astra starten wir bei Opel in eine neue Ära und der Sieg im diesjährigen ‚Car of the Year‘-Wettbewerb zeigt, dass wir richtig liegen», sagte Opel-Chef Karl-Thomas Neumann. «Wir sind stolz darauf, diese repräsentative Auszeichnung von führenden Motorjournalisten entgegennehmen zu dürfen.»


Opel zum fünften Mal erfolgreich

58 Fachjournalisten aus 22 Ländern gaben dem Siegerauto insgesamt 309 Punkte. Auf den Plätzen folgten der Volvo XC90 mit 294 Zählern und der Mazda MX-5, der 202 Punkte erhielt.

Mit dem Astra stellt Opel bereits zum fünften Mal den Sieger des seit 1964 ausgetragenen Wettbewerbs. Insgesamt 40 neue Modelle hatten am «Car oft he Year» teilgenommen, im Finale setzte sich der Kompakte aus Rüsselsheim gegen sechs Konkurrenten durch. 1985 konnte Opel zum ersten Mal triumphieren. Damals siegt der Kadett E, zwei Jahre später folgte der Omega A. In den letzten sieben Jahren gewann Opel drei Mal. 2009 setzte sich der Insignia durch, drei Jahre später teilte sich der Ampera den Titel mit dem technisch baugleichen Chevrolet Volt. (AG/TF)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Unternehmen



Mehr zur Marke Opel

Tavares versprichtPSA will Opel nicht zu französischem Autobauer machen

Opel soll auch nach einer möglichen Übernahme ein deutsches Unternehmen bleiben. Das versprach PSA-Chef Carlos Tavares bei der Vorlage der Jahreszahlen in Paris. Schließlich würde es Kunden geben, die kein französisches Auto fahren wollten.


Nach Gesprächen mit PSA-SpitzeOpel-Arbeitnehmervertreter vertrauen Tavares Aussagen

PSA-Chef Carlos Tavares will im Zuge einer möglichen Übernahme Opel als eigenständiges Unternehmen belassen. Auch die bestehenden Vereinbarungen mit den Arbeitnehmern sollten unangetastet bleiben.


«Erste konstruktive Signale für Beschäftigte»Dudenhöffer: Jeder dritte Opel-Job in Gefahr

Bis zum Beginn des Automobilsalons in Genf in zweieinhalb Wochen sollen die Übernahmegespräche zwischen PSA Peugeot Citroen und Opel per Vertrag abgeschlossen sein. Danach beginnt der große Zittern der rund 19.000 deutschen Opel-Beschäftigten.



Mehr aus dem Ressort

Allianz-Präsident Carlos Ghosn
Automanager bleibt aber PräsidentGhosn gibt Vorstandsamt bei Nissan auf

Carlos Ghosn trennt sich von einem seiner vielen Ämtern in der Renault-Nissan-Mitsubishi-Allianz. Trotz des Verzichtes als Co-Vorstandschef bei Nissan bleibt der 62-Jährige weiterhin an der Spitze des zweitgrößten Autoherstellers in Japan.


Herbert Diess VW
Streit um «Zukunftspakt» beigelegtVW plant Führungsrolle bei elektrischer vernetzter Mobilität

In diesem Jahr will VW die Umrüstung der manipulierten Diesel-Fahrzeuge abschließen. Mit einer Produktoffensive in diesem Jahr soll dann der Grundstein für eine glänzende Zukunft gelegt werden.


Audi-Chef Rupert Stadler
Im Zuge des Diesel-SkandalsEhemaliger Chefentwickler beschuldigt Audi-Chef Stadler

Im Zuge des VW-Abgas-Skandals gerät nun auch Audi-Chef Rupert Stadler wieder unter Druck. Ein inzwischen gekündigter Chef-Entwickler sieht sich als Bauernopfer und Spielball von VW-Vorstand und Aufsichtsrat.