20. April 2017

Preis für Elektroauto steht fest Opel Ampera-e kostet 34.950 Euro mit Umweltbonus

Der Opel Ampera-e. Fotos ▶
Der Opel Ampera-e. © Opel

Opel hat lange ein Geheimnis um den Preis seines Elektroautos Ampera-e gemacht. Jetzt steht er fest: er wird inklusive der staatlichen Kaufprämie 34.950 Euro kosten. Zum Start legt der der Autobauer eine „First Edition“ auf.




Das Geheimnis ist gelüftet. Opel wird sein Elektroauto Ampera-e in ab dem Herbst in Deutschland für einen Preis von 34.940 Euro anbieten. Darin enthalten ist bereits die Kaufprämie in Höhe 4000 Euro, die sich der Staat und der Hersteller teilen. Da der Kunde auf die vom Hersteller gewährten 2000 Euro keine Mehrwertsteuer zahlen muss, ergibt sich für ihn ein zusätzlicher Preisvorteil von 380 Euro, wie ein Opel-Sprecher sagte. Der Preis ohne Zuschuss beläuft sich demnach auf 39.330 Euro.

Zum Start des Ampera-e legt Opel eine sogenannte „First Edition“ auf. Das Topmodell ist ab sofort bestellbar und kostet samt Förderung 39.680 Euro (ohne Zuschuss: 44.060 Euro). Für diesen Preis erhält der Kunden dann ein Auto mit Metallic-Lackierung und zahlreichen Fahrassistenzsystemen wie einer Frontkamera mit Abstandsanzeige und Verkehrsschilderkennung, einer Rückfahrkamera inklusive Spurwechsel-, Rückfahr- und automatischem Park-Assistenten. Ferner weist das Topmodell ein beheizbares Lederlenkrad, eine Sitzheizung für die Vorder- und Rücksitze auf und ist auf 17 Zoll-Leichtmetallrädern unterwegs. Ein Bose-Soundsystem sorgt für den Musikgenuss im Innenraum.


Bis zu 520 Kilometer Reichtweite

Der Ampera-e bringt es mit seiner 60 kWh Lithium-Ionen-Batterie nach dem Neuem Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) auf eine rein elektrische Reichweite von bis zu 520 Kilometer. „Das sind mindestens 30 Prozent mehr als beim nächsten Wettbewerber im Segment“, stellte Opel selbstbewusst fest. Nach dem im Vergleich zum NEFZ den realen Fahrbedingungen entsprechenden WLTP-Fahrzyklus soll sich die Reichweite auf 380 Kilometer belaufen.

Der Elektromotor im Ampera-e bringt es auf eine Leistung von 204 PS und beschleunigt das 4,16 Meter lange Fahrzeug in 3,2 Sekunden von null auf Tempo 50 km/h. Mit Blick auf den Platz braucht sich der Kunden nicht einschränken. Es finden fünf Personen Platz im Ampera-e und im Kofferraum lassen sich 381 Liter Gepäck unterbringen. In Norwegen, wo der Ampera-e im Dezember eingeführt wurde, haben sich seither 4000 Kunden für das E-Auto der Rüsselsheimer entschieden. Gebaut wird der AMpera-e übrigens im GM-Werk in Orion/Michigan. Wie der Hersteller mitteilte, wird der Vertrieb in Deutschland von 40 Händlern übernommen, die besonders geschult sind und auch einen entsprechenden Werkstattservice anbieten können. Bei diesen Händler seien ab Ende Juni auch Probefahrten möglich. (AG/FM)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Elektro



Mehr aus dem Ressort

Marktstart 2025VW I.D. Buzz: Der Elektro-Bulli wird gebaut

Ab 2025 ist es soweit. Dann wird VW den I.D. Buzz auf den Markt bringen. Der Bau der Serienfertigung wurde jetzt in Pebble Beach bekanntgegeben.


Smart Elektro
Stromnetz noch nicht für E-Autos ausgelegtStromnetz noch nicht auf Elektromobilität vorbereitet

Bei einer größeren Verbreitung von Elektroautos und Wärmepumpen befürchtet die Branche Engpässe bei der Stromversorgung. Gerade die Energiewende könnte in manchen Zeiten zur Stromknappheit führen.


Streetscooter-Mitbegründer Achim Kampker im Work XL
Elektrotransporter Streetscooter Work XLDHL und Ford arbeiten im großen Stil

Die DHL und Ford haben einen großen Elektrotransporter vorgestellt. Rund 200 Pakete finden in dem Aufbau auf Basis eines Transit-Fahrgestells Platz, die in bis zu 100 Kilometern Entfernung ausgefahren werden können.