17. Januar 2017

Marktstart im März Neuer Nissan Micra wird deutlich teurer

Der neue Nissan Micra kommt im März auf den Markt.
Der neue Nissan Micra kommt im März auf den Markt. © Nissan

Im März kommt der neue Nissan Micra auf den Markt. Der Kleinwagen der Japaner wird dabei nicht nur größer und ist mit Fahrassistenten ausgestattet, sondern wird auch deutlich teurer.




Wenn Nissan im März die fünfte Generation des Micra in den Handel bringt, wird der Kleinwagen zwar größer und schlauer, aber auch teurer. Denn künftig soll der ebenso auffällig wie aggressiv gezeichnete Fünftürer mindestens 12.990 Euro kosten, teilte der japanische Hersteller mit. Das sind gut 2500 Euro mehr als bisher.

Dafür will Nissan allerdings auch deutlich mehr Auto bieten: Der Micra wächst zwischen den Achsen um 7, zwischen den Stoßstangen gar um 17 und in der Breite um 8 Zentimeter und bietet bei 3,99 Metern Länge nun entsprechend mehr Sitzplatz. Und das Kofferraumvolumen wächst auf 300 Liter.


Umfangreiche Ausstattung

Dazu gibt es ein markantes Design und eine Ausstattung, die ungewöhnlich umfangreich ist für dieses Segment. So bietet Nissan auf Wunsch eine Kameraüberwachung mit Vogelperspektive, baut auf eine elektronische Kurskorrektur beim Verlassen der Fahrspur und bietet ein besonderes Soundsystem.

Zum Verkaufsbeginn gibt es den Micra mit zwei je 66 kW/90 PS starken Motoren. Der Diesel hat 1,5 Liter Hubraum, beschleunigt in 11,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h, erreicht 179 km/h und verbraucht im besten Fall 3,2 Liter (CO2-Ausstoß 85 g/km). Für den 0,9 Liter großen Dreizylinder-Benziner nennt Nissan 12,1 Sekunden, 175 km/h, 4,4 Liter und 99 g/km. Als Einstiegsmotor folgt in wenigen Wochen ein 1,0 Liter großer Dreizylinder-Benziner mit 55 kW/75 PS, für den es noch keine Fahrdaten gibt.

Mit dem neuen Format bekommt der Micra auch in der Nissan-Modellpalette eine neue Rolle und ersetzt zugleich den kleinen Van Note, bestätigt der Hersteller. Sein Verkauf wird zum Sommer eingestellt. Der kleine Geländewagen Juke auf der gleichen Plattform dagegen bleibt im Programm und bekommt bald einen Nachfolger. (dpa/tmn)



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